Gemeinsame Sitzung von Senat und Kirchenleitung

Pressemitteilung vom 07.11.2017

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin und die Pressestelle der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) teilen mit:

Auf Einladung das Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Michael Müller, fand am
7. November 2017 im Berliner Rathaus eine gemeinsame Sitzung der Kirchenleitung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) mit dem Senat von Berlin statt. Es war die fünfte gemeinsame Sitzung seit dem Inkrafttreten des Evangelischen Kirchenvertrages Berlin vom 19. April 2007. Auf der Tagesordnung standen Fragen der Bildung in der multireligiösen Stadtgesellschaft, die Unterbringung von Flüchtlingen, Fragen der Pflege, der Wohnungslosenhilfe sowie die Nachnutzung von Friedhofsflächen.

Der Regierende Bürgermeister bedankte sich für die enge und gute Zusammenarbeit in den Monaten des Reformationsjubiläums. Auch für den Kirchentag sei Berlin ebenso wie Wittenberg ein guter Gastgeber gewesen. Müller: „Wir haben in den letzten zwölf Monaten in würdiger Weise das Jubiläum der Reformation begangen. In einer Vielzahl von Veranstaltungen hat auch der Kirchentag dieses Ereignisses gedacht. Ich darf mich bei der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz für die fruchtbare Kooperation bedanken. Darüber hinaus jährt sich 2017 zum zehnten Mal der Abschluss des Evangelischen Kirchenvertrages, der sich als sichere und außerordentlich gute Grundlage für die Zusammenarbeit bewährt hat.“

Bischof Dröge dankte dem Senat für die bewährte Partnerschaft: „In der Begegnung von Kirchenleitung und Berliner Senat haben wir auf das Jahr des 500. Reformationsjubiläums und die damit verbundenen zahlreichen Veranstaltungen, Ausstellungen und den Kirchentag zurückgeblickt, die bei Berlinerinnen und Berlinern sowie den Gästen der Stadt auf große Resonanz gestoßen sind. Aber auch die Themen, die für den Berliner Senat anstehen – vom adäquaten Umgang mit Obdachlosen und Geflüchteten über den Platzausbau in Kitas und Schulen, hatten in dem von wechselseitiger Wertschätzung getragenen offenen Gespräch ihren Platz.“ Die Evangelische Kirche hat ihre Bereitschaft versichert, sich beim Ausbau von Kitaplätzen und Schulen bei angemessenen Grundbedingungen zu beteiligen. Bischof Markus Dröge erklärte, dass die evangelische Kirche und ihre Diakonie sich weiterhin aktiv in die Verantwortung für das Allgemeinwohl und den Dialog unterschiedlicher Gruppen einbringen, um zu einem Klima der Toleranz in der Stadt beizutragen.