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Bilanz und Ausblick – Bericht zur Umsetzung des Berliner Aktionsplans zur Einbeziehung ausländischer Roma

Pressemitteilung vom 29.08.2017

Aus der Sitzung des Senats am 29. August 2017:

Der Senat hat heute den von der Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Elke Breitenbach, vorgelegten Zweiten Bericht zur Umsetzung des Berliner Aktionsplans zur Einbeziehung ausländischer Roma beschlossen.

Der Bericht zeigt, dass mit dem Aktionsplan Roma ein wesentlicher Schritt zur Verbesserung der Situation der in Berlin lebenden ausländischen Roma gelungen ist. In vier Handlungsfeldern – von Bildung über Gesundheit und Wohnen bis zu sozialen Fragen – hat der Senat zusammen mit den Bezirken und beauftragten Trägern im Berichtszeitraum von 2015 bis Mitte 2017 zahlreiche Maßnahmen umgesetzt, um die Einbeziehung der ausländischen Roma zu verbessern und den Antiziganismus zu bekämpfen.

Senatorin Breitenbach: „Dieser Bericht ist eine gute Basis für die Weiterentwicklung des Aktionsplans Roma. In der zurzeit geplanten Evaluation wird es darum gehen, den ganzheitlichen Ansatz des Aktionsplans zu stärken, ihn noch besser mit den Regelangeboten von Senat und Bezirken zu verzahnen und einen Dialog mit den nichtstaatlichen Organisationen und Vereinen der ethnischen Minderheit der Roma über ihre Interessen zu führen. Auch wenn Berlin in den letzten zwei Jahren auf diesem Gebiet einiges erreicht hat, bleibt doch noch viel zu tun. So müssen wir weiter daran arbeiten, den Zugang der bei uns lebenden ausländischen Roma zu den Regeldiensten weiter zu verbessern. Auch dem Antiziganismus müssen wir uns verstärkt entgegenstellen, da er immer noch weit verbreitet ist.“

Der Aktionsplan Roma ist auf Familien zugeschnitten, die in prekären Verhältnissen wohnen. Die Angebote stehen hauptsächlich in den besonders nachgefragten Sprachen Bulgarisch, Rumänisch und in geringerem Maße auch auf Polnisch zur Verfügung. So ist sichergestellt, dass insbesondere ausländische Roma erreicht werden. Außerdem ergänzen die Maßnahmen des Aktionsplans Roma die vorhandenen Systeme der öffentlichen Daseinsvorsorge. Vor allem die niedrigschwelligen Angebote ermöglichen es, konkrete Probleme zu lösen. Letztlich sollen die Menschen jedoch über die Regelangebote erreicht werden.

Der Bericht wird jetzt dem Abgeordnetenhaus vorgelegt.