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Neufassung der „Verwaltungsvorschriften über die Gewährung von Zuschüssen zur Förderung der Berufsausbildung im Land Berlin“

Pressemitteilung vom 15.08.2017

Aus der Sitzung des Senats am 15. August 2017:

Die „Verwaltungsvorschriften über die Gewährung von Zuschüssen zur Förderung der Berufsausbildung im Land Berlin“ wurden aktualisiert. Der Senat hat heute eine entsprechende Vorlage der Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Elke Breitenbach, beschlossen. Um der bestehenden Ausbildungs- und Arbeitsmarktsituation besser zu entsprechen, werden künftig die Verbundausbildung und die Arbeitsmarktintegration Geflüchteter – zwei zentrale Aspekte der Richtlinien der Regierungspolitik – verstärkt gefördert.

Mit der Stärkung der Verbundausbildung sollen insbesondere kleine und mittlere Unternehmen bei der Ausbildung unterstützt werden. Für die Auszubildenden selbst wird darüber eine qualitativ hochwertige Ausbildung abgesichert.

Auch die Förderung von Ausbildungsverträgen mit Geflüchteten dient nicht nur der besseren gesellschaftlichen Integration dieser Berufseinsteiger, sondern gewährleistet Betrieben und Unternehmen die dringend benötigten Fachkräfte.

Im Einzelnen wurden folgende Veränderungen beschlossen:

  • Bisher war eine Förderung ausgeschlossen, wenn Betriebe nicht innerhalb der ersten sechs Ausbildungsmonate die Förderung der Verbundausbildung beantragt haben. Damit die Betriebe hier flexibler reagieren können, wurde die Antragsfrist neu definiert. Anträge können demnach auch im fortgeschrittenen Verlauf der Ausbildung, aber innerhalb von sechs Monaten nach Beginn der Verbundausbildung gestellt werden.
  • Außerdem kann nun unter bestimmten Voraussetzungen die Vorbereitung der Auszubildenden auf die Abschlussprüfung gefördert werden. Damit soll die Qualität der Ausbildung durch bessere Prüfungsergebnisse erhöht und die Zahl der nicht bestandenen Prüfungen gesenkt werden. Zudem wurden die Tagessätze der Verbundförderung von 37,50 € auf 40,00 € angehoben.