Müller zum 13. August

Pressemitteilung vom 11.08.2017

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, erklärt zum 56. Jahrestag des Baus der Berliner Mauer:

„Wer heute in unserer Stadt unterwegs ist, ahnt kaum noch, wie sich der Alltag in der geteilten Metropole für die Berlinerinnen und Berliner beiderseits der Mauer angefühlt hat. Die Teilung, der mit ihr verbundene Schmerz und das Leid vieler Menschen sind Teil unserer Geschichte, der niemals in Vergessenheit geraten darf. Die Mauer war und bleibt ein bedrückendes Symbol für Unfreiheit, Diktatur und die Missachtung von Menschenwürde und Menschenrechten. Ihre friedliche Überwindung mahnt uns und künftige Generationen, dass Freiheit und Demokratie keine Selbstverständlichkeiten sind.“

Müller weiter: „Der Tag des Mauerbaus ist einer der schwarzen Tage in der Geschichte Berlins und unseres ganzen Landes. Mit der brutalen Spaltung der Stadt wurden Familien und Freundschaften auseinander gerissen. Viele Menschen sind beim Versuch, die Mauer Richtung Freiheit zu überwinden, ums Leben gekommen. Die Mauer hat unermessliche physische und psychische Verletzungen hinterlassen. Daran zu erinnern, ist unsere Pflicht gegenüber den Opfern und ihren Angehörigen. Dass Berlin als Stadt der Freiheit für Demokratie und Menschenwürde weltweit eintritt, dafür tragen wir angesichts dieser historischen Erfahrung heute Verantwortung.“

Beim Gedenkgottesdienst in der Kapelle der Versöhnung und bei der Kranzniederlegung am Denkmal der Gedenkstätte Berliner Mauer vertritt der Bürgermeister und Senator für Kultur und Europa, Klaus Lederer, das Land Berlin (Wort-Bild-Termine ab 13.00 Uhr, Bernauer Straße 4, 10115 Berlin, bzw. Bernauer Str. 111, 13355 Berlin). Lederer nimmt um 14.30 Uhr auch an Gedenkveranstaltung und Kranzniederlegung an der Peter-Fechter-Gedenkstele teil (Bild-Termin; Zimmerstraße 27, 10969 Berlin).