Aktivierung innerstädtischer Wohnungsbauflächen an der Landsberger Allee

Pressemitteilung vom 11.07.2017

Aus der Sitzung des Senats am 11. Juli 2017:

Der Senat hat in seiner heutigen Sitzung auf Vorlage der Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Katrin Lompscher, eine Berichtigung des Berliner Flächennutzungsplans (FNP) im Bereich der Landsberger Allee 48 im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg beschlossen. Anlass ist ein vom Bezirk durchgeführtes Bebauungsplanverfahren, für das gemäß Baugesetzbuch eine Anpassung des FNP erfolgt.

„Mit der heute beschlossenen Berichtigung des Flächennutzungsplans aktivieren wir eine Baufläche für den dringend benötigten innerstädtischen Wohnungsbau. Dieser Schritt ist angesichts der ständig wachsenden Einwohnerzahlen Berlins wichtig“, so Senatorin Lompscher.

Die Änderung bezieht sich auf eine bereits vor Jahren entwidmete und nicht mehr benötigte Teilfläche am Rand des Georgen-Parochial-II-Friedhofs. Dem Bebauungsplan liegt ein zwischen dem Bezirk und dem evangelischen Friedhofsverband abgestimmtes Nutzungskonzept zugrunde. Ziel ist die Schaffung von über 40 gut erschlossenen und selbstgenutzten Wohneinheiten sowie nicht störenden Dienstleistungs- und gewerblichen Nutzungen durch eine Baugruppe.

Der Standort hat eine attraktive innerstädtische Lage und ist sowohl verkehrlich als auch an die angrenzende Stadtstruktur gut angeschlossen. Die großräumigen Freiraumbezüge zwischen dem Volkspark Friedrichshain und dem Friedhof bleiben erhalten. Im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens hat der Bezirk die Öffentlichkeit sowie Behörden und Träger öffentlicher Belange an der Planung beteiligt. Das Verfahren soll nunmehr abgeschlossen werden. Auf Basis der Planungsziele des Bebauungsplans 2-45 VE wird die Fläche künftig im Flächennutzungsplan als gemischte Baufläche M2 dargestellt.