Senat beschließt Aktualisierung des Stadtentwicklungsplans Industrie und Gewerbe zur Entschärfung von Nutzungskonflikten

Pressemitteilung vom 28.03.2017

Aus der Sitzung des Senats am 28. März 2017:

Im Senat ist heute der Startschuss für die Aktualisierung des Stadtentwicklungsplans Industrie und Gewerbe gefallen. Er soll die planerischen Grundlagen schaffen, um den Anforderungen der wachsenden Stadt auch in Bezug auf gewerbliche Bauflächen gerecht zu werden. Die Aktualisierung erfolgt in enger Abstimmung zwischen den beteiligten Senatsverwaltungen, den Bezirken sowie unter Einbeziehung von Institutionen und Verbänden der Berliner Wirtschaft. Das hat der Senat auf Vorlage der Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Katrin Lompscher, beschlossen.

Senatorin Lompscher: „Berlins Wirtschaft entwickelt sich positiv. Neben Flächen für neue Wohnungen braucht die Stadt deshalb auch Platz für Industrie und Gewerbe. Mit der Aktualisierung des Stadtentwicklungsplans schaffen wir die Voraussetzungen, die es Unternehmen erlauben, auch in Zukunft erfolgreich in Berlin zu arbeiten.“

Mit dem wirtschaftlichen Wachstum gehen zunehmende Flächenkonkurrenzen, Nutzungskonflikte und steigende Miet- und Bodenpreise im gewerblichen Bereich einher. Der neue Stadtentwicklungsplan Industrie und Gewerbe soll strategische Ziele benennen, um diese Konflikte zu entschärfen. Seine Aufgabe ist es, sowohl ausreichend gewerbliche Bauflächen vorzuhalten und zu sichern als auch bestehende Flächen besser zu nutzen. Zudem trifft er Aussagen zu bodenpreisdämpfenden Maßnahmen und führt das Entwicklungskonzept für den produktionsgeprägten Bereich fort.

Der Stadtentwicklungsplan beschäftigt sich künftig auch mit Themen wie Büroflächen, urbanen Nutzungsmischungen, Zukunftsorten sowie Smart City und lenkt den Blick auf Entwicklungen in der Region. Parallel soll ein geografisches Informationssystem entwickelt werden, das gewerbliche Flächenpotenziale regelmäßig systematisch erfasst und bewertet.

Der Abschluss des Stadtentwicklungsplans Industrie und Gewerbe ist bis Mitte 2018 geplant.