Arbeitskonferenz zu den Themen Arbeit und Bildung für Migranten und Geflüchtete im Berliner Rathaus – Müller: „Dieser Austausch ist ein wichtiger Schritt auf der Suche nach Lösungen“

Pressemitteilung vom 16.02.2017

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Auf der zweiten von drei Arbeitskonferenzen wird am 16. und 17. Februar 2017 im Berliner Rathaus von deutschen und europäischen Vertretern der Zivilgesellschaft, der Politik und Verwaltung, der EU Kommission, dem UNHCR sowie dem Roten Kreuz nach Lösungsansätzen gesucht, wie man Migranten und Geflüchtete in Europa noch besser in Arbeit und Bildung integrieren kann. Die Konferenzreihe wird von der „Partnerschaft für die Integration von Migranten und Geflüchteten“ veranstaltet. Organisatoren dieser Konferenz sind Berlin und Amsterdam. Gastgeber ist der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, der die Gäste wegen der am Donnerstag stattfindenden Sitzung des Abgeordnetenhauses von Berlin erst am darauffolgenden Tag mit einem Grußwort willkommen heißen und sich in den Austausch einbringen kann.

Müller betonte vorab: „Es ist wichtig, wenn sich Fachleute aus ganz Europa mit den unterschiedlichsten beruflichen Schwerpunkten und verschiedenen Blickwinkeln und Sichtweisen auf die Suche nach einem Weg begeben, der uns der Integration in Bildung und Arbeit voranbringt. Und es ist ein Erfolg, dass wir mit der Vernetzung der Experten und dem Austausch von Menschen aus den Bereichen Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung, der Politik und Zivilgesellschaft uns gemeinsam der Verantwortung stellen, die mit dieser Herausforderung verbunden ist.”

Im Juni 2016 wurde mit dem „Pakt von Amsterdam“ unter niederländischer Ratspräsidentschaft die „Städteagenda für die EU“ vom Rat der EU verabschiedet. Ziel der EU-Städteagenda ist es, die städtische Dimension in den EU-Politiken stärker zu berücksichtigen. Konkret soll mittels sog. Partnerschaften eine neue Form der Zusammenarbeit zwischen EU-Organen (Kommission, Ausschuss der Regionen), Mitgliedstaaten (nationale Ministerien), Städten und Zivilgesellschaft praktiziert werden. Unter dem Dach der EU-Städteagenda wurden zwölf Schwerpunktthemen definiert. Zu einem davon arbeitet die Partnerschaft für die Integration von Migranten und Geflüchteten.