Müller: Film- und Medienwirtschaft ist Triebfeder der positiven Entwicklung am Standort Berlin-Brandenburg - jetzt Filmförderung ausbauen!

Pressemitteilung vom 02.02.2017

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Industrie vorgestellte Studie über die Bedeutung der Filmwirtschaft in Deutschland hat erneut gezeigt: Die Branche leistet einen hervorragenden Beitrag zur Wirtschaftsleistung in Deutschland, auch über die Filmwirtschaft hinaus. Sie trägt mit rund 13,6 Milliarden Euro jährlich zur Bruttowertschöpfung bei. Dabei ist gerade vor der Berlinale hervorzuheben, dass neben der Filmproduktion die Festivallandschaft und die Filmtheater sowohl aus kultureller als auch aus wirtschaftlicher Sicht elementar sind. Deshalb unterstützt das Land Berlin als Kinohauptstadt und filmfreundliche Stadt die weitere Entwicklung der Film- und Medienwirtschaft in all ihren Facetten. Das Medienboard Berlin-Brandenburg hat allein im Jahr 2016 31,8 Mio. Euro Fördermittel verteilt. 65 Prozent der Besucher deutscher Filme entfielen auf Medienboard-geförderte Filme.

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller: „Wir brauchen eine starke Kreativwirtschaftspolitik in Deutschland. Die Studie der Bundesregierung zeigt: Film ist ein Kultur-, aber eben auch ein starker Wirtschaftsfaktor. Ich halte es für dringend erforderlich, die finanziellen Anreize für die Filmproduktion zu verbessern, um die Konkurrenzfähigkeit im internationalen Wettbewerb zu gewährleisten. Dies können steuerliche Anreize oder der Ausbau automatischer Förderungen wie beim Deutschen Filmförderfonds sein. Die Bundesregierung sollte die richtigen Schlüsse aus der Studie ziehen und handeln. Berlin setzt sich dafür ein, dass die Rahmenbedingungen für die Filmbranche weiter verbessert werden.”