Müller: „Weihnachtsbotschaft verbindet über Kulturen, Religionen, Herkunft und Lebensweisen hinweg“

Pressemitteilung vom 22.12.2016

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Die Festtage, so der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, stehen 2016 unter besonderem Vorzeichen. Der Regierende Bürgermeister: „Der Terroranschlag vom Breitscheidplatz überschattet Feiertage und Jahreswechsel. Unsere Gedanken sind als allererstes bei den Opfern und bei ihren Familien, Freunden und Bekannten, die den schrecklichen Verlust verarbeiten müssen. Wir trauern mit ihnen.“

Müller weiter: „Unsere Gedanken sind auch bei den teils schwer verletzten Anschlagsopfern, die in den Krankenhäusern um ihr Leben ringen. Ihre Angehörigen erleben Tage voller Sorge und Angst. Auch sie sollen wissen, dass sie nicht allein sind. Unsere Gedanken sind darüber hinaus bei den Berlinerinnen und Berlinern und unseren Gästen, die Zeugen des Anschlags und seiner Folgen geworden sind und die von den Bildern, die sich ihnen eingebrannt haben, nach wie vor zutiefst traumatisiert sind.“

Dank sage er, so Müller weiter, all denen, die sofort nach dem Anschlag ihre Aufgaben erfüllt haben und die an den Festtagen für Gesellschaft und Mitmenschen weiter ihre Pflicht tun: „Das medizinische Personal und die Pflegekräfte in unseren Krankenhäusern, die Rettungsdienste, die Feuerwehrleute haben ebenso wie die Polizistinnen und Polizisten professionell und mit großem Einsatz gearbeitet.“

Der Regierende Bürgermeister: „Wir wünschen uns unsere Stadt als menschliche Metropole, in der wir alle miteinander sicher und friedlich zusammenleben. Hass hat in unserem Berlin keinen Platz. Das ist die zentrale Botschaft, die das christliche Weihnachten ausmacht. Es ist eine Botschaft, die Menschen über Kulturen, Religionen, über Herkunft und Lebensweisen hinweg verbindet. Juden, Muslime, Christen, Menschen aus fast 200 Nationen machen unsere Stadt aus.“

Berlins Regierender: „Ich wünsche allen Berlinerinnen und Berlinern sowie unseren Gästen trotz allem ein frohes Fest. Gerade wegen der besonderen Vorzeichen in diesem Jahr und so kurz nach dem Anschlag im Herzen Berlins: Wir wollen uns unsere Festtagsfreude nicht nehmen lassen. Unsere Feste gehören zu unserer Kultur und zu unserer Lebensweise. Lassen Sie uns Weihnachten auch in diesem Jahr als frohes Fest begehen, zusammen mit Angehörigen, Freunden und Bekannten, und zugleich offen für alle Menschen anderer Herkunft und anderer Überzeugungen oder Bekenntnisse.“