Einheitliches IT-System für die Berliner Schulen

Pressemitteilung vom 21.12.2016

Nachtrag aus der Sitzung des Senats am 20. Dezember 2016:

Der Senat hat in seiner heutigen Sitzung auf Vorlage der Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, Sandra Scheeres, den Bericht an das Abgeordnetenhaus über die Fortsetzung und den Ausbau eines einheitlichen IT-Systems für die Berliner Schulen beschlossen.

Die IT-Arbeitsplätze in den Verwaltungen der Berliner Schulen sollen zukünftig vom bisherigen dezentralen Serverbetrieb an allen Einzelschulstandorten auf einen zentralen Serverbetrieb im IT-Dienstleistungszentrum (ITDZ) Berlin umgestellt werden. Die Bildungsverwaltung hat mit der Zentralisierung bereits in diesem Schuljahr begonnen und plant in den kommenden anderthalb Jahren die vollständige Anbindung aller 750 Schulstandorte an das ITDZ Berlin. Vor jeder Umstellung einer Schule auf den zentralen Serverbetrieb werden die individuellen Gegebenheiten der Schule und das konkrete Vorgehen des Wechsels eingehend mit der Schulleitung besprochen. Datensicherheit und Datenschutz werden durch den Anschluss an das ITDZ Berlin optimiert und Störanfälligkeiten vor Ort reduziert.

Mit den neuen IT-Arbeitsplätzen haben die Schulen zur Unterstützung ihrer Verwaltungsprozesse auch Zugriff auf ein neues Schulmanagementsystem, mit dem zum Beispiel die Zeugniserstellung, die Klassenbildung und Unterrichtsplanung oder das Aufnahmeverfahren vereinfacht werden. Die Schulen erhalten mit der neuen Software einen aktuellen Überblick zu ihren Schulmanagementdaten und können viele schulische Arbeitsprozesse beschleunigen.

Anlage des Berichtes ist das Projekthandbuch, das Informationen über die Projektgremien, das Einführungskonzept für die IT-Infrastruktur sowie das Schulmanagementsystem enthält. Das Handbuch bildet den Projektleitfaden gemäß den Richtlinien des hier verbindlich anzuwendenden Berliner Projektmanagementhandbuchs.