Zwei Leibniz-Preise 2017 für Berlin - Müller freut sich über sehr gutes Ergebnis für die Wissenschaftsstadt Berlin

Pressemitteilung vom 08.12.2016

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Professor Dr. Beatrice Gründler (52) von der Freien Universität Berlin und Professor Dr. Ralph Hertwig (53) vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung Berlin erhalten den Leibniz-Preis 2017. Insgesamt wurden heute zehn Leibniz-Preise verliehen.

Beatrice Gründler erhält den Preis für ihre Studien zur Vielstimmigkeit der arabischen Poesie und Kultur. Ralph Hertwig wird mit dem Leibniz-Preis für seine wegweisenden Arbeiten auf dem Gebiet der Psychologie des menschlichen Urteilens und Entscheidens ausgezeichnet.

Der Regierende Bürgermeister Michael Müller: „Herzlichen Glückwunsch an die Berliner Preisträgerin und den Berliner Preisträger. Dass auch in diesem Jahr gleich zwei Preise nach Berlin gehen, zeigt: Berlin ist ein starker, aber auch ein besonders kreativer Standort, der zudem wissenschaftliche Qualität gleichermaßen anzieht wie erzeugt.“

Der Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis ist der Förderpreis für deutsche Wissenschaftler im Gottfried Wilhelm Leibniz-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und wird jährlich an in Deutschland arbeitende Forscherinnen und Forscher aller Fachrichtungen vergeben. Diese haben dann bis zu sieben Jahre Zeit, ein Preisgeld von bis zu 2,5 Mio. € für ihre Arbeiten auszugeben. Der Preis wird vom Senat der DFG auf Vorschlag einer hochkarätig besetzten Auswahlkommission nach wissenschaftlichen Kriterien vergeben. Er gilt als der renommierteste deutsche Wissenschaftspreis.