Müller fordert konstruktive Gespräche über die Zukunft von Kaiser’s: „Alle an einen Tisch – im Interesse der Beschäftigten“

Pressemitteilung vom 15.09.2016

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, hat die Verantwortlichen der Einzelhandelskonzern Edeka und Kaiser’s Tengelmann nachdrücklich aufgefordert, konstruktiv und ergebnisorientiert Gespräche über die Zukunft der Supermärkte von Kaiser’s Tengelmann zu aufzunehmen.

Müller: „Tausende Arbeitsplätze bei Kaiser’s sind in Gefahr. Auch die Beschäftigten in Berlin machen sich Sorgen um ihre Familien und haben Zukunftsangst. Ich rufe alle am Gerichtsverfahren vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf beteiligten Verantwortlichen dazu auf, sich unverzüglich an einen Tisch zu setzen und ungeachtet aller juristischen Spitzfindigkeiten zu einer Lösung zu kommen und endlich Schluss zu machen mit marktegoistischen Rangeleien. Jetzt kommt es darauf an, Verantwortung und soziales Gewissen im Interesse der Menschen zu zeigen.“

Der Regierende Bürgermeister unterstützt damit die Forderung der Gewerkschaft ver.di nach einem Spitzentreffen aller Branchenvertreter. Müller weiter: „Die Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und die Sicherung von Arbeitsplätzen müssen im Vordergrund solcher Gespräche stehen. Es ist das Gebot der Stunde, die Zerschlagung der Supermarktkette Kaiser’s Tengelmann zu verhindern. Das liegt auch im Interesse der Verbraucherinnen und Verbraucher der wachsenden Metropole Berlin. Die Menschen in unserer Stadt haben Anspruch auf wohnortnahe Versorgung. Dafür brauchen wir eine leistungsfähige Einzelhandels-Infrastruktur. Der Senat wird bei Bedarf zu einer konstruktiven Lösung beitragen.“