Stadtumbau fördert soziale Infrastruktur in Friedrichshain West und Buch

Pressemitteilung vom 16.08.2016

Aus der Sitzung des Senats am 16. August 2016:

Das Förderprogramm Stadtumbau wird ausgedehnt. Auf Vorlage von Stadtentwicklungs- und Umweltsenator Andreas Geisel hat der Senat die Erweiterung der Förderkulisse des Stadtumbaugebietes Buch festgelegt und die Aufnahme der Förderung im Stadtumbaugebiet Friedrichshain West zur Kenntnis genommen. Ziel des Programms ist der Umbau und die Stärkung der öffentlichen Infrastruktur im Dialog mit den Menschen vor Ort.

Senator Geisel: „Wir richten das Förderprogramm Stadtumbau an den Bedürfnissen der wachsenden Stadt neu aus. Deshalb nehmen wir Friedrichshain West neu auf und erweitern das Fördergebiet Buch. Der Stadtumbau wird zukünftig auch dort den Wohnungsneubau mit Investitionen für den öffentlichen Raum und durch die Schaffung von Einrichtungen der sozialen Infrastruktur flankieren.“

In intensiven Diskussionen mit den Bürgerinnen und Bürgern wurden die wichtigsten Projekte zusammengestellt, die durch das Programm in den nächsten Jahren finanziert werden. Beispiele dafür sind die Anpassung und Sanierung von Schulen, Kitas, Jugend-, Familien- und Nachbarschaftseinrichtungen. Ferner geht es darum, das Wohnumfeld zu verbessern und den öffentlichen Raum zu qualifizieren.

Derzeit werden in 15 Gebieten Berlins Mittel des Stadtumbauprogramms eingesetzt. Seit Beginn des Verfahrens im Jahr 2002 wurden (einschließlich Programmjahr 2016) rund 500 Mio. € Fördermittel zur Verfügung gestellt.

In der wachsenden Stadt Berlin wird sich im Zuge von neu entstehendem Wohnraum auch der Bedarf an öffentlicher Infrastruktur und an qualifizierten öffentlichen Räumen erhöhen. Damit gewinnen Neubaumaßnahmen und Kapazitätserweiterungen zukünftig auch in der Städtebauförderung eine wesentlich größere Bedeutung. Die Stadtumbaumittel sollen daher auch dort zur Verfügung gestellt werden, wo neue Wohngebiete entstehen.

Für die beiden Gebiete „Buch“ (inkl. Erweiterungsgebiet) und „Friedrichshain West“ (Areal zwischen Ostbahnhof und Karl-Marx-Allee) liegen aktuelle Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzepte (ISEKs) vor, die Maßnahmenvorschläge für den Einsatz der Stadtumbaumittel unterbreiten.

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