„Vorbereitende Untersuchungen“ zur Entwicklung des zentralen Bereichs um das Rathaus Tempelhof sowie der angrenzenden Quartiere

Pressemitteilung vom 14.06.2016

Aus der Sitzung des Senats am 14. Juni 2016:

Mit Hilfe von sogenannten Vorbereitenden Untersuchungen nach § 141 Baugesetzbuch wird die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt prüfen, inwieweit für das Gebiet zwischen Götzstraße, Albrechtstraße, Parkstraße, Reinhardtstraße, Alt-Tempelhof und Germaniastraße im Bezirk Tempelhof-Schöneberg ein integriertes Stadterneuerungsverfahren und der Einsatz von Städtebaufördermitteln möglich sind. Das hat der Senat heute auf Vorlage von Stadtentwicklungs- und Umweltsenator Andreas Geisel beschlossen.

Mit Blick auf das prognostizierte Bevölkerungswachstum für Berlin sollen die vorhandenen öffentlichen Einrichtungen gestärkt sowie neuer und geförderter Wohnraum entwickelt werden. Zugleich sind die vorhandenen Potenziale des gesamten Untersuchungsgebietes zur Stärkung des Stadtteilzentrums Tempelhofer Damm zu untersuchen.

Durch die zentrale Lage des Gebietes ergeben sich zudem besondere Entwicklungsaufgaben, die auf eine verbesserte funktionale und gestalterische Aufwertung der Bereiche am Tempelhofer Damm zielen. Dazu gehört auch die Vernetzung mit den angrenzenden öffentlichen Grünanlagen.

Angestrebt wird eine integrierte Gesamtentwicklung des Gebietes durch die (Weiter-)Entwicklung des stadtstrukturell und städtebaulich integrierten Wohn- und Gewerbestandortes. Funktionale Aufwertung und Anpassung der öffentlichen Einrichtungen und Gebäude an die Bedürfnisse und Anforderungen der wachsenden Stadt sind das Ziel.

Die Schaffung größerer zusammenhängender Flächen für den Wohnungsbau soll durch Neuordnung und Wiedernutzung nicht oder minder genutzter Areale erreicht werden. Insgesamt soll eine partizipative, partnerschaftlich getragene und sozialorientierte Gebietsentwicklung erfolgen, mit dem Ziel der Stärkung des Ortsteils Tempelhof und des Stadtteilzentrums Tempelhofer Damm.