Müller zu Besuch beim Unternehmen Pierburg: „Industrie ist und bleibt ein unverzichtbarer Teil des Wirtschaftsstandort Berlins“

Pressemitteilung vom 24.05.2016

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Regierende Bürgermeister Michael Müller, hat gestern den Automobilzulieferer Pierburg in Mitte besucht. In Gesprächen mit der Werksleitung, dem Betriebsrat und Vertretern der IG Metall sowie bei einem Rundgang durch das Werk hat er sich über die Entwicklung des Unternehmens unterrichtet. Als Entwicklungspartner der Automobilindustrie erforscht und entwickelt Pierburg insbesondere Kühlsysteme, Ventile, Aktuatoren (Drossel- und Regelklappen) sowie Pumpen.

Müller: „Die Industrie ist und bleibt ein unverzichtbarer Teil des Wirtschaftsstandorts Berlin. Nur durch eine Mischung aus Industrie und Dienstleistung, Startups und Smart City kann es gelingen, die Wirtschaftsmetropole weiter auszubauen. Wir wissen, dass der Standort in einem harten und weltweiten Wettbewerb steht. Deshalb werde ich mich auch weiterhin für innovative Industriebetriebe in Berlin starkmachen.“

In dem Gespräch spielte neben der Darstellung des Produktionsspektrums von Pierburg innerhalb der KSPG AG die Konkurrenzfähigkeit des Standortes Berlin eine große Rolle. Auch in Hinblick auf die Herausforderung, Arbeitsplätze trotz Digitalisierung und Automatisierung in der Industrie zu erhalten.

„Industrie 4.0 stellt uns vor neue Herausforderungen. Wir müssen die Unternehmen darin unterstützen, konkurrenzfähig zu bleiben. Durch zielgerichtete Förderung, Ausbildung von Fachkräften und eine gute Infrastruktur. Natürlich wollen wir mehr Arbeitsplätze schaffen, aber es kann genauso wichtig sein, bestehende Arbeitsplätze bei weiterer Automatisierung zu sichern. Hier müssen wir unsere Arbeitsmarkt- und Förderinstrumente auf flexible Lösungen im Interesse von Arbeit und Wirtschaft einer ständigen Prüfung unterziehen“, so Müller weiter.