Umweltverträgliche Beschaffung durch öffentliche Auftraggeber wird ausgebaut

Pressemitteilung vom 23.02.2016

Aus der Sitzung des Senats am 23. Februar 2016:

Der Senat hat heute auf Vorlage des Senators für Stadtentwicklung und Umwelt, Andreas Geisel, – nach Stellungnahme durch den Rat der Bürgermeister – eine Änderung der Verwaltungsvorschrift zur umweltverträglichen Beschaffung beschlossen. Diese wird nach Bekanntmachung im Amtsblatt für Berlin am 29. Februar 2016 in Kraft treten.

Bereits seit dem 1. Januar 2013 sind die öffentlichen Berliner Beschaffungsstellen verpflichtet, bei der Vergabe von Aufträgen ökologische Kriterien sowie Lebenszykluskosten zu berücksichtigen. Mit der Verwaltungsvorschrift „Beschaffung und Umwelt“ war für eine Vielzahl von Produkten und Dienstleistungen bereits eine gute Arbeitsgrundlage für die Umsetzung einer umweltverträglichen Beschaffung gegeben. Mit der nun beschlossenen Änderung wurden neue Leistungsblätter sowie Berechnungshilfen zur Ermittlung von Lebenszykluskosten für Personen- und Lastenaufzüge, Berufsbekleidung, IT-Rechenzentrum, Innenbeleuchtung sowie für die schadlose Verwertung von Abfällen zusätzlich in die Vorschriften aufgenommen.

Eine aktuelle Studie der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt dokumentiert, dass durch eine umweltverträgliche Beschaffung große Umweltentlastungen sowie relevante Kosteneinsparungen erzielt werden können:
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/gesetzestexte/de/beschaffung/studien.shtml.