Müller beglückwünscht Technikmuseum Berlin zur Aufnahme in die Liste des immateriellen Kulturerbes der Unesco

Pressemitteilung vom 11.12.2015

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, gratuliert dem Deutschen Technikmuseum zur Aufnahme des Projekts „Manufakturelle Schmuckgestaltung“ in die Liste des immateriellen Kulturerbes der Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur Unesco.

Müller, der auch Vorsitzender des Stiftungsrats der Stiftung Deutsches Technikmuseum ist: „Berlin lebt von der kreativen Spannung zwischen Alt und Neu. Das Deutsche Technikmuseum schlägt mit seinem Projekt ‚Manufakturelle Schmuckgestaltung‘ die Brücke zwischen Tradition und Gegenwart und hält damit wertvolles technisches Wissen für kommende Generationen lebendig. Ich freue mich sehr, dass dieses Engagement jetzt mit der Auszeichnung als immaterielles Kulturerbe gewürdigt worden ist und gratuliere dem Deutschen Technikmuseum.“

Die Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin wurde bereits Anfang Dezember von der Unesco darüber informiert, dass sein Beitrag zum Erhalt von Techniken manufaktureller Schmuckherstellung in der Kategorie „Beispiele guter Praxis“ als immaterielles Kulturerbe anerkannt worden ist. Die Liste führt Projekte auf, die immaterielles Kulturerbe für künftige Generationen bewahren und lebendig erhalten. Dazu zählen neben Techniken und Fachwissen u.a. mündliche Traditionen, Bräuche, Praktiken oder darstellende Künste wie Tanz oder Theater. Die Dauerausstellung „Schmuckproduktion“ im Technikmuseum Berlin zeigt, wie Schmuck „manufakturell“ gefertigt wird, also insbesondere, wie und mit welchen Werkzeugen und Maschinen Schmuck in Serie hergestellt wird. Das Deutsche Technikmuseum hatte die Aufnahme seines Projekts in die Welterbeliste heute mitgeteilt.