Müller zum vorzeitigen Ausscheiden von rbb-Intendantin Reim

Pressemitteilung vom 26.11.2015

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, hat mit Bedauern und Respekt die Entscheidung der Intendantin des Rundfunks Berlin-Brandenburg (rbb), Dagmar Reim, zur Kenntnis genommen, ihre dritte Amtszeit
vorzeitig zu beenden.

Müller: „Frau Reim hat die große Herausforderung der Fusion von ORB und SFB erfolgreich gemeistert. Auch in finanziell schwierigen Zeiten hatte Frau Reim stets die Qualität des Programms und vor allem der journalistischen Standards im Blick. Mit der Umstellung von Redaktionen und Produktionsbetrieb auf das multimedial angelegte Zeitalter hat Frau Reim die Grundlagen für neue, zukunftsträchtige Programmformate geschaffen. Unter ihrer Leitung hat der rbb sich zu einem integrierenden Faktor des Zusammenwachsens von Ost und West entwickelt, der im gesellschaftlichen und politischen Leben unserer Stadt eine unverzichtbare Rolle spielt.“

Der Regierende Bürgermeister weiter: „Frau Reim wird im Juni 2016 einen hervorragend aufgestellten Sender hinterlassen. Ihr gilt unser aller Dank und Respekt, auch für die bedauerliche Entscheidung, die Amtszeit nunmehr vorzeitig zu beenden. Das öffentliche Leben unserer Stadt verliert mit ihrem Abschied von dieser wichtigen Position nicht nur eine kluge und herausragende Journalistin, sondern auch eine sympathische und kompetente Persönlichkeit.“

Dagmar Reim war die erste Frau an der Spitze einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt in Deutschland. Reim wurde erstmals 2003 zur Intendantin gewählt. Sie war damit die Gründungsintendantin des rbb als neuer Zwei-Länder-Anstalt, die aus der Fusion des Senders Freies Berlin (SFB) mit dem Ostdeutschen Rundfunk Brandenburg (ORB) entstand.