Müller bei Fahnenhissung „Nein zu Gewalt gegen Frauen“

Pressemitteilung vom 25.11.2015

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, hisst morgen, am 26. November 2015, um 10.30 Uhr, gemeinsam mit dem Präsidenten des Abgeordnetenhauses, Ralf Wieland, am Hauptportal des Abgeordnetenhauses von Berlin die Flagge zum Gedenktag „Nein zu Gewalt gegen Frauen“ (Wort-Bild-Termin; Niederkirchner Straße 5, 10117 Berlin).

Müller vorab: „Häusliche Gewalt, sexualisierte Gewalt und geschlechtsspezifische Diskriminierung sind Themen, mit denen wir uns permanent auseinandersetzen und denen wir uns auch politisch immer wieder widmen müssen. Gewalt gegen Frauen ist nach wie vor ein wichtiges gesellschaftliches Thema. Es ist gut und richtig, dass der Senat vorige Woche den Bericht zur Weiterentwicklung des Hilfesystems bei häuslicher Gewalt beschlossen hat.“ In Berlin, so Müller, ist die Grundversorgung im Bereich der Frauenhäuser, Zufluchtswohnungen und Beratungsstellen gewährleistet: „Aber wir müssen das Angebot trotzdem weiter ausbauen. Es ist und bleibt bedauerlich, dass Frauen in unserer Stadt nach wie vor in großer Zahl akuter Gewaltgefährdung ausgesetzt sind.“

Vor diesem Hintergrund, so der Regierender Bürgermeister weiter, sei es richtig und wichtig, Aktionen wie die von Terre des Femmes zu unterstützen, um der kategorischen Forderung „Nein zu Gewalt gegen Frauen“ möglichst breite öffentliche Aufmerksamkeit zu sichern. Die Fahnenaktion führt Terre des Femmes seit 2011 jährlich als Zeichen gegen Gewalt gegen Mädchen und Frauen anlässlich des internationalen Gedenktages „Nein zu Gewalt gegen Frauen“ durch. Der Gedenktag hat seinen Ursprung im Protest gegen die Ermordung dreier Schwestern wegen ihres politischen Widerstands in der Dominikanischen Republik am 25. November 1960. 2014 wurden an diesem Tag weltweit rund 7000 Fahnen aufgezogen. Beteiligt sind in Deutschland Vereine, Institutionen, Städte, Ministerien von Bund und Ländern sowie die Berliner Bezirke. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite von Terre de Femmes http://www.frauenrechte.de/online/index.php.