Neue Verordnung konkretisiert die Laufbahn von Beamtinnen und Beamten wissenschaftlicher Dienste

Pressemitteilung vom 30.06.2015

Aus der Sitzung des Senats am 30. Juni 2015:

Der Senat hat auf Vorlage von Wissenschaftssenatorin Sandra Scheeres – nach Stellungnahme durch den Rat der Bürgermeister – beschlossen, den Entwurf der Laufbahnverordnung wissenschaftliche Dienste (LVO-wissD) beim Abgeordnetenhaus einzubringen. Der Senat hatte der Vorlage in erster Befassung bereits am 9. Juni 2015 zugestimmt.

Im Zuge der Dienstrechtsmodernisierung hat die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft als zuständige Senatsverwaltung für Laufbahnrichtung Wissenschaftliche Dienste eine neue Laufbahnverordnung entwickelt. Diese gilt für die Laufbahnzweige Akademische Rätinnen und Räte, Bibliotheksdienst, Museumsdienst, Konservatoren sowie Wissenschaftlicher Dienst beim Polizeipräsidenten in Berlin.

Die Laufbahnverordnung regelt insbesondere die Zugangsvoraussetzungen sowie die Anerkennung hauptberuflicher Tätigkeit und von Kompetenzen für einzelne Laufbahnzweige.

Im Zusammenhang mit der Verordnung wird zugleich auch die Verordnung über wissenschaftliche und künstlerische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Daueraufgaben (MAVO) geändert. Dort war bislang die Laufbahn der Akademischen Rätinnen und Räte geregelt. Künftig wird sie als Laufbahnzweig in der Laufbahnfachrichtung Wissenschaftliche Dienste geordnet werden.