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Ergebnis der Forsa-Umfrage für Olympia: Rückenwind für Berliner Bewerbung

Pressemitteilung vom 10.03.2015

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Berliner Senat hat sich erfreut über das Ergebnis der Forsa-Umfrage des DOSB gezeigt.

„Die Zahlen belegen, was in den letzten Wochen immer stärker an Rückenwind für das Projekt Olympia und Paralympics in Berlin zu spüren war: eine klare Mehrheit der Berlinerinnen und Berliner will die Spiele“, erklärt Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller am Dienstag.

Berlins Innen- und Sportsenator Frank Henkel: „Der olympische Funke ist auf Berlin übergesprungen. Ich freue mich, dass die Begeisterung gewachsen ist. Das ist eine gute Ausgangslage für die deutsche Hauptstadt.“

Beide Politiker betonten, dass das aktuelle Umfrageergebnis noch keine endgültige Entscheidung für die nächste potentielle Olympiastadt in Deutschland darstellt.

Müller: “Das Rennen um Olympia zwischen Hamburg und Berlin ist noch nicht entschieden. Die Umfrage ist nur ein Teil des Entscheidungsprozesses. Sie zeigt aber, dass auch die Berliner Bevölkerung unsere Stadt weiter im Wettbewerb um die Austragung der Spiele in Deutschland sieht und bereits jetzt große Teile der Stadtgesellschaft über die Verbände der Wirtschaft und des Sports hinaus hinter der Bewerbung stehen. Im nächsten Schritt wird es nun darum gehen, die Spitzenvertreter des deutschen Sports von den Qualitäten Berlins als olympischer Austragungsort in Deutschland zu überzeugen. Der eigentliche Wettbewerb läuft nicht zwischen Berlin und Hamburg. Entscheidend ist, welche Stadt im internationalen Vergleich mithalten kann. Berlin hat hier als weltoffene, internationale Metropole sehr gute Chancen.”

Senator Henkel: „Das Rennen ist offen, und wir werden auch auf den letzten Metern alles geben. Wir werden zeigen, dass Berlin die Spiele will und kann. Die mehrheitliche Zustimmung zeigt, dass wir mit unseren Ideen für Olympische und Paralympische Spiele in Berlin auf dem richtigen Weg sind. Es ist in den letzten Monaten gelungen, viele Berlinerinnen und Berliner in eine stadtweite Olympiadebatte einzubinden. Wir wollen am kommenden Montag in Frankfurt den Entscheidern auf nationaler Ebene Berlin als weltoffene sportbegeisterte Metropole mit einer hervorragenden Sportinfrastruktur präsentieren. Ich bin überzeugt, dass es Berlin mit anderen Metropolen in der Welt aufnehmen kann, wenn es um die Ausrichtung olympischer Spiele geht.”

Der DOSB hatte die Zahlen der Umfrage am Nachmittag bekannt gegeben. Demnach äußerten in Berlin 55 % der Befragten ihre Zustimmung für die Austragung der Spiele. In Hamburg sprachen sich 64 % für Olympia in der Hansestadt aus. Gegen Olympia votierten. Befragt wurden in beiden Städten jeweils 1.500 Personen per Telefon. Das Ergebnis der Forsa-Erhebung trägt mit zur Entscheidung bei, ob und wenn ja, mit welcher deutschen Stadt der Deutsche Olympische Sportbund in das internationale Bewerbungsverfahren für Olympische und Paralympische Spiele in 2024 oder 2028 gehen wird. Die endgültige Entscheidung zwischen Hamburg und Berlin trifft der DOSB zusammen mit den Verbänden des deutschen Spitzensports auf einer außerordentlichen Vollversammlung am 21. März in Frankfurt/Main.