Coronavirus in Berlin

Zentrale Informationen der Berliner Verwaltung zum Coronavirus finden Sie unter:

berlin.de/corona

Inhaltsspalte

Müller eröffnet Olympische und Paralympische Wochen: „Wir wollen die Begeisterung für Olympia in die ganze Stadt tragen“

Pressemitteilung vom 23.01.2015

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Mit einer Lichtaktion am Brandenburger Tor hat Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller am Morgen den Startschuss für die Olympischen und Paralympischen Wochen in Berlin gegeben. Damit geht die Stadt in die heiße Phase der Interessenbekundung zur Durchführung von Olympischen Spielen. Pünktlich um 7 Uhr tauchte der Senatschef per Knopfdruck das Brandenburger Tor in ein olympisches Lichtermeer aus farbiger Beleuchtung und Bildprojektionen und warf dabei das Berliner Werbelogo „Wir wollen die Spiele“ auf das Wahrzeichen. Mit dabei waren der Präsident des Landessportbundes Klaus Böger, die Berliner Olympiabotschaftern und Hockey-Olympiasiegerin Natascha Keller, Kaweh Niroomand von den BR-Volleys, Handballerstligistin Anna Blödorn, Denis Spoljaric von den Handball-Füchsen und Volleyballer Robert Kromm. Müller und seine Mitstreiter sendeten damit das klare Signal: „Berlin kann und will Olympia“.

Die Olympischen und Paralympischen Wochen bilden die heiße Phase für eine Vielzahl von Veranstaltungen und Aktionen privater und öffentlicher Institutionen zu den Spielen in Berlin. Sie sind auch der Start für die nächste Stufe der Bürgerbeteiligung. So können die Bürgerinnen und Bürger online unter www.was-will-berlin.de und live in den Olympia-Foren (am 12. Februar 2015 im E-Werk) und Werkstätten über das Ob und Wie Olympischer Spiele in Berlin diskutieren.

Michael Müller: „Wir wollen in den kommenden Tagen zeigen, wie groß der Kreis der Unterstützer bereits jetzt schon ist. Es ist uns wichtig, den Berlinerinnen und Berlinern die Chancen und den Mehrwert Olympischer Spiele für die Stadt zu verdeutlichen. Wir wollen eine breite Diskussion anregen, um all jene zu überzeugen, die diesem Projekt gegenüber bisher noch kritisch eingestellt sind. Ziel ist es, Olympia in die ganze Stadt zu tragen und Berlin als Sportmetropole und weltoffene Stadt noch sichtbarer zu machen. Ich danke den Akteuren in den privaten Unternehmen und öffentlichen Institutionen und allen, die sich für dieses Projekt einsetzen. Berlin kann zur Modellstadt für eine moderne Art Olympischer Spiele werden. Mit den Olympischen und Paralympischen Wochen wird klar, dass die Stadt es ernst mit den Reformspielen meint und alle für dieses Projekt begeistern will.“

Am 21 März wird der DOSB erklären, mit welcher deutschen Stadt er in die Olympiabewerbung gehen möchte. Neben Berlin ist auch Hamburg als Bewerberstadt für Olympische und Paralympische Spiele in 2024 und 2028 im Rennen. Bis März sind daher viele Aktionen rund um Olympische und Paralympische Spiele in Berlin geplant. Im Einzelnen stehen in den kommenden Wochen folgende Aktivitäten im Mittelpunkt:

- Der Flughafen Tegel wirbt mit Deckenbannern, Werbepostern und Fahnen für das Projekt.

- Ab Anfang der kommenden Woche werden Busse der BVG und Fahrzeuge der BSR mit Olympia-Werbung auf Berlins Straßen unterwegs sein.

- Im Hörfunk, auf digitalen Screens in den U- und S-Bahnhöfen und auf Großwerbeflächen in der Stadt wird Werbung für Olympia in Berlin laufen.

- Unternehmen, Kammern, Verbände, Gewerkschaften und Verbände tragen das Thema in die Öffentlichkeit und bringen das Olympiaprojekt auch in ihren Belegschaften bzw. bei ihren Mitgliedern zur Sprache.

- Bei Sportveranstaltungen wie dem Sechstagerennen oder Bundesligabegegnungen von den Eisbären, Füchse, Alba oder Berlin Volleys sowie im Sportunterricht und in den Sportvereinen wird Stimmung für Olympia erzeugt.

- Ergänzend wird von den Partnern und Unterstützern über social media wie Twitter, Facebook und Youtube aufmerksam gemacht.

Auch der Senat von Berlin wird in den kommenden beiden Wochen mit einer Vielzahl von Aktionen für Olympia in Berlin werben. So wird Sportsenator Henkel am 30. Januar 2015 bei einem Rundgang im Olympiastadion mit Menschen mit Handicap die Barrierefreiheit des Areals zum Thema machen und zeigen, dass in Berlin auch hier sehr gute Voraussetzungen bestehen. Gesundheitssenator Czaja wird bei einem Sitzvolleyballspiel mit dem Behindertensportverband mitspielen. Bildungssenatorin Scheeres wird u.a. auf einer Pressekonferenz die Bedeutung Olympias für die sportbetonten Schulen hervorheben. Bausenator Geisel lädt zu einem Besuch des geplanten Olympischen Dorfes in Tegel ein, Senator Heilmann verteilt Pfannkuchen mit dem Olympia-Werbe-Logo, Senatorin Kolat wird sich zusammen mit den Wirtschaftsverbänden in Pressekonferenzen mit den positiven Auswirkungen von Olympia in Berlin für den Arbeitsmarkt befassen.