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Berlin beteiligt sich in den kommenden zwei Jahren mit bis zu 17,5 Mio. € am "Internationalen Schaufenster der Elektromobilität Berlin-Brandenburg“

Pressemitteilung vom 11.02.2014

Aus der Sitzung des Senats am 11. Februar 2014:

Das Land Berlin beteiligt sich bis Ende 2015 mit bis zu 17,5 Mio. € an der weiteren Ausgestaltung des „Schaufensters Elektromobilität“ in der Hauptstadtregion. Das geht aus dem von der Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung, Cornelia Yzer, vorgelegten ersten Fortschrittsbericht zur Umsetzung hervor, den der Senat beschlossen hat.

Senatorin Yzer: „Berlin will Referenzstadt für urbane Technologien werden. Smarte Zukunftslösungen werden hier erlebbar und auch mit dem Schaufenster Elektromobilität zeigt sich die Stadt einmal mehr als Vorreiter für innovative Konzepte. Schon heute ist Berlin Europas Carsharing-Hauptstadt mit einem stetig wachsenden Anteil an Elektrofahrzeugen. Nun gilt es, unsere Ladeinfrastruktur deutlich auszubauen und die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle zu fördern, um so Berlin als Leitmarkt und -anbieter für Elektromobilität zu etablieren.“

In der Hauptstadtregion existieren – mit bislang über 150 Vorhaben – mehr Forschungs- und Entwicklungs- sowie Erprobungs- und Praxisprojekte als in jedem anderen Ballungsraum Deutschlands. Bis Ende 2015 wird die öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur auf bis zu 1.600 Ladepunkte erweitert. In diesem Jahr starten im BMW-Motorradwerk Spandau die Serienproduktion des Elektro-Scooters C Evolution sowie das Netzwerkprojekt „Lernwelt Elektromobilität Berlin“ zur Entwicklung nachhaltiger Strukturen für die Qualifizierungserfordernisse der Elektromobilität. Mit rund 1.200 Elektro-PKW und
Nutzfahrzeugen befindet sich hier deutschlandweit die höchste Fahrzeuganzahl.
Im April 2012 hatte die Bundesregierung vier Regionen aus 23 Bewerbungen des Wettbewerbs „Schaufenster Elektromobilität“ ausgewählt, darunter auch Berlin-Brandenburg. Ziel ist es, Deutschland zum führenden Markt für Elektromobilität zu machen.

Batterieelektrisch betriebene Fahrzeuge stellen eine der umweltverträglicheren und ressourcenschonenderen Mobilitätsalternativen der Zukunft dar. Um die Erprobung und Weiterentwicklung diesbezüglicher Technologien zu forcieren, umfasst das hiesige Projektportfolio 30 Kernprojekte mit einem vorgesehenen Investitionsvolumen von rund 91 Mio. € (2013 bis 2015). 20 Projekte werden hierbei vom Bund mit rund 37,5 Mio. € gefördert, für die die letzten Bewilligungen im November 2013 erfolgten. Zehn Projekte werden landesseitig betrieben (davon ein Projekt durch Brandenburg).