Müller zum Weihnachtsfest: „Wer in Not ist, bekommt in Berlin Hilfe“

Pressemitteilung vom 23.12.2014

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Solidarität, aber auch Flucht und Vertreibung seien Themen, die auch mit der Weihnachtsbotschaft verbunden sind, erklärt der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, zum Weihnachtsfest 2014. Müller: „Solidarität und Nächstenliebe, Nachbarschaftlichkeit und Willkommenskultur sind in der wachsenden Metropole unverzichtbar, damit der soziale Zusammenhalt mit der Entwicklung Schritt hält und damit unsere Stadt eine Stadt für alle bleibt.“

Jede und jeder, so der Regierende, könne in seinem persönlichen Umfeld beginnen: „Gehen Sie auf die Nachbarn zu, lernen Sie neue Mitbewohnerinnen und Mitbewohner kennen, haben Sie ein offenes Auge, engagieren Sie sich, helfen Sie. Das ist ein Stück gemeinsamer Verantwortung und gemeinsamer Gestaltung unserer Stadt.“

Berlin gewinne jedes Jahr durch Zuzug Zehntausende neuer Bürgerinnen und Bürger, so der Regierende weiter: „Es gibt neue Nachbarn, neue Berlinerinnen und Berliner, und das ist eine erfreuliche Entwicklung für die gesamte Stadt, mit der wir gemeinsam aber auch aktiv umgehen müssen. Besonders den neuen Mitbürgerinnen und Mitbürgern sage ich ein herzliches Willkommen.“

Der Regierende Bürgermeister: „Berlin gibt in diesen Wochen und Monaten auch einer zunehmenden Zahl von Flüchtlingen aus den Krisenregionen der Welt Obdach. Wir unternehmen große Anstrengungen, um das kurzfristig in angemessener Weise zu gewährleisten.“ Er danke gerade vor dem Hintergrund fremdenfeindlicher Proteste denjenigen Bürgerinnen und Bürgern Berlins, den Einrichtungen sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der zuständigen Behörden, die sich aktiv für die Betreuung und Unterstützung der eintreffenden Flüchtlinge einsetzen. Müller: „Die Berlinerinnen und Berliner haben in ihrer Geschichte wiederholt die Solidarität anderer erfahren. Daraus erwächst für uns eine Verpflichtung: Wer in Not ist, bekommt in Berlin Hilfe.“

Er wolle Berlin als solidarische Stadt gestalten, so der Regierende Bürgermeister: „Solidarische Stadt bedeutet mehr als ein Fürsorgesystem. Solidarität heißt, dass der eine etwas für den anderen tut. Ich meine damit eine aktivierende Politik und eine aktive Bürgergesellschaft.“

Er wünsche, so Müller, allen Bürgerinnen und Bürgern sowie den zahlreichen Gästen Berlins ruhige Feiertage: „Wir alle brauchen die Tage der Entspannung und der Besinnung, um zusammen mit Familie, Freunden und Bekannten Kraft zu tanken für die Herausforderungen unseres Alltags. Ich wünsche Ihnen allen frohe Feiertage.“