Sprachbildung in Berliner Kitas weiter auf Erfolgskurs - Zweiter Bericht zum Stand der Sprachförderung in Berliner Kitas und

Pressemitteilung vom 02.12.2014

Aus der Sitzung des Senats am 2. Dezember 2014:

Berlin bietet hervorragende Rahmenbedingungen für die Förderung der Sprachentwicklung der Mädchen und Jungen in Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege. Das bestätigt der Bericht 2014 zum Stand der sprachlichen Bildung und Sprachförderung, über den der Senat heute auf Vorlage der Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft, Sandra Scheeres, beschlossen hat.

„Das Land Berlin hat im vergangenen Jahr das vorhandene System von Maßnahmen und Instrumenten um wichtige Bausteine für die frühkindliche sprachliche Bildung und Förderung ergänzt. Diesen erfolgreichen Weg zu mehr Chancengerechtigkeit und bestmöglichen Startbedingungen für den Bildungsweg von Kindern gilt es auch weiterhin entschieden fortzusetzen“, so Senatorin Scheeres.

Während im Vorjahresbericht eine Bilanz zum Stand und zu den Ergebnissen der Sprachbildung und Sprachförderung im Mittelpunkt stand, werden im Bericht 2014 die im Verlauf des Jahres umgesetzten Maßnahmen beschrieben. Wichtige Meilensteine dabei sind die Herausgabe der aktualisierten Fassung des „Berliner Bildungsprogramms für Kitas und Kindertagespflege“, die verpflichtende Weitergabe der Lerndokumentation aus dem Sprachlerntagebuch von der Kita in die Grundschule sowie die zeitlich frühere Testung und die Erweiterung der verpflichtenden Sprachförderung für die Nicht-Kita-Kinder. Ein weiteres Highlight zur Praxisunterstützung bildet ein großformatiger Kalender, der entlang dem Kita-Jahr und mit Bezügen zum „Berliner Bildungsprogramm“ eine Fülle an sprachanregenden Impulsen bereithält. Den Kalender erhielten alle Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen.

Zentrales Ziel der pädagogischen Fachkräfte ist es, Mädchen und Jungen in ihrem Spracherwerb so zu unterstützen, dass sie sich zunehmend aktiv und selbstbewusst ihrer sprachlichen Fähigkeiten bedienen können. Der Grundsatz der alltagsintegrierten sprachlichen Bildung ist im „Berliner Bildungsprogramm“ verankert: Pädagoginnen und Pädagogen gestalten den Alltag so, dass die Kinder von klein auf, quer durch alle Bildungsbereiche vielfältige Sprachanregungen erhalten. Im Sprachlerntagebuch wird der Verlauf des Spracherwerbs ganz individuell dokumentiert. Im Rahmen der internen und externen Evaluationen der pädagogischen Arbeit wird auch die Sprachbildung als Querschnittsthema regelmäßig bewertet. Das Berliner Kita-Institut für Qualitätsentwicklung begleitet die für alle Träger verpflichtende Qualitätsentwicklung.