Gute Noten für Berlins Olympiakonzept. Senat veröffentlicht Zwischenergebnis der aktuellen Umfrage auf berlin.de

Pressemitteilung vom 18.11.2014

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Die Nutzerinnen und Nutzer von berlin.de bewerten das Olympiakonzept des Berliner Senats positiv. Senatssprecher Dr. Richard Meng veröffentlichte am Dienstag eine Zwischenauswertung der noch bis Dezember laufenden Online-Umfrage zu den Antworten Berlins im Rahmen des Interessenbekundungsverfahrens des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Diese Antworten hatte Berlin im Sommer beim DOSB als Grundlage für die Entscheidung zwischen den möglichen Austragungsorten Berlin und Hamburg eingereicht.

Zu der Zwischenbilanz sagte Meng: „Es zeigt sich, dass das Berliner Konzept in seinen Grundlinien auf viel Zustimmung stößt. Spiele, die zu Berlin passen und auf Nachhaltigkeit setzen, werden als Bereicherung für die Stadt wahrgenommen. Jetzt ist es wichtig, dass die Unterstützung für ein solches Konzept auch in der sportinteressierten Öffentlichkeit noch deutlicher zum Ausdruck kommt und das Berliner Konzept unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger weiter präzisiert wird. Das sind die nächsten Schritte, auf die der Senat sich konzentrieren wird.“

Als Zwischenstand der Umfrage ergibt sich folgendes Bild:

  • 77% der Teilnehmenden bewerten das Grundkonzept der Berliner Bewerbung insgesamt positiv
  • Ebenso viele befürworten die Einbeziehung der Paralympischen Spiele als zentrales Element sowie das Leitbild klimaneutraler Spiele („Smart Games“)
  • 74% halten die Idee für überzeugend, im Vorfeld von Olympischen und Paralympischen Spielen ein großes internationales Jugendsportfest zu veranstalten – kombiniert mit einem Sanierungsprogramm für rd. 200 Schulsporthallen
  • 73% stehen der Einrichtung eines zentralen Ort als „Olympic Campus“ positiv gegenüber.
  • 66% befürworten das Gelände des Flughafens Tegel als geeigneten Standort für das Olympische und Paralympische Dorf verbunden mit einer Nachnutzung als Wohnquartier.
  • 62% befürworten den Ansatz, ein „Housing-Programm“ ins Leben zu rufen; immerhin könnten sich 29% vorstellen, ihre Wohnung für Gäste zu öffnen.
  • 68% sind der Meinung, dass Berlin als Sportstadt mit seiner „Weltoffenheit“ international besonders punkten könnte, gefolgt von der „Stimmung während der Spiele“ (64%), seinen „Sportstätten“ (41%) und seiner „Bescheidenheit“ (36%).
  • Die Mehrheit der Teilnehmenden ist der Meinung, dass Investitionen im Zusammenhang mit Olympischen und Paralympischen Spielen besonders nachhaltig in den Bereichen „Sportstätten für Schulsport“ (70%), „Sportstätten für den Breitensport“ (65%), „Verkehrsinfrastruktur (58%) und „Wohnraum“ (55%) der gesamten Stadt nutzen würden.
  • Bürgerbeteiligung wünschen sich die Teilnehmenden insbesondere zu Fragen von Kosten und der Gesamtkonzeption. 73% halten eine verbindliche Abstimmung für sinnvoll, sobald ein präzisiertes Bewerbungskonzept und belastbare Kostenschätzungen vorliegen.

An der noch laufenden Online-Umfrage zu den Ideen des Senats für ein Berliner Olympiakonzept haben sich bislang 820 Bürgerinnen und Bürger beteiligt (Stand 17.11.).

Die Befragung ist unter http://www.berlin.de/spiele-in-berlin/ abrufbar.

Ergebnisse Olympiaumfrage: Zwischenstand 17.11.2014

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