Wowereit empfängt Präsidenten der Leibniz-Gemeinschaft zu einem Gespräch: „Großer Gewinn für alle Beteiligten“

Pressemitteilung vom 11.02.2013

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, empfängt am Dienstag, den 12. Februar 2013, den Präsident der Leibniz-Gemeinschaft, Herrn Prof. Dr. Karl Ulrich Mayer, zu einem Gespräch. Die Leibniz-Gemeinschaft ist neben ihrer Forschungsarbeit führend in der Erbringung wissenschaftlicher Dienstleistungen und hat ihren Sitz 2011 komplett von Bonn nach Berlin verlegt.

Wowereit: „Der Umzug der Leibniz-Gemeinschaft hat die Bedeutung Berlins als führender Wissenschaftsstandort Deutschlands unterstrichen. Als Partner der Universitäten prägen 12 Leibniz-Institute die Wissenschaftsmetropole in Berlin in hohem Maße mit. Gemeinsam mit den Hochschulen bilden sie Schwerpunkte mit internationaler Strahlkraft wie zum Beispiel in der Laserphysik, der Mikroelektronik und der Rheumaforschung. So sind allein in Berlin 60 Wissenschaftler der Leibniz-Gemeinschaft auch Professoren an Berliner Hochschulen. Diese Synergieeffekte bringen großen Gewinn für alle Beteiligten.“

Prof. Dr. Karl Ulrich Mayer, Präsident der Leibniz-Gemeinschaft: „Die Leibniz-Gemeinschaft erforscht die großen Themen unserer Zeit wie Biodiversität, Bildung, Klimawandel oder die Folgen des demografischen Wandels. Ihre Forschungsergebnisse kommen Politik und Gesellschaft unmittelbar zugute. Die Leibniz-Gemeinschaft versteht sich als besonderer Partner der Bundesländer für die Verwirklichung einer föderalen Forschungspolitik, die in den kommenden Jahren vor großen Weichenstellungen steht. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt auch weiterhin auf das große Engagement des Landes Berlin für die gemeinsam von Bund und Land finanzierten Forschungseinrichtungen.“

Die Leibniz-Gemeinschaft umfasst bundesweit 86 Forschungseinrichtungen, von denen 12 ihren Hauptsitz in Berlin haben. Dazu gehören unter anderem das Museum für Naturkunde, das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB). Weitere fünf Institute haben Außenstellen in der Hauptstadt. Das Gesamtbudget der Berliner Leibniz-Institute von 213 Mio. Euro ist größte aller außeruniversitären Forschungsorganisationen im Land. Die Berliner Leibniz-Institute beschäftigen fast 2500 Mitarbeiter, davon mehr als 1300 Wissenschaftler, und warben 2012 fast 60 Millionen Euro Drittmittel ein.