Landesweites IT-Verfahren zur Kontrolle und Steuerung von Personalausgaben

Pressemitteilung vom 22.01.2013

Aus der Sitzung des Senats am 22. Januar 2013:

Das Land Berlin wird für den Bereich des unmittelbaren Landesdienstes ein einheitliches IT-Verfahren zur kontinuierlichen Kontrolle, Steuerung und Hochrechnung von Personalausgaben im Verlaufe eines Jahres sowie zur Entwicklung von Prognoseszenarien einführen. Der Senat hat auf Vorlage von Finanzsenator Dr. Ulrich Nußbaum ein entsprechendes Konzept zustimmend zur Kenntnis genommen.

Das standardisierte Verfahren „Personalausgabenbudgetierung (PAB)“ verfolgt das Ziel, Personalkostencontrolling effizienter zu ermöglichen und die Vergleichbarkeit und Qualität der Daten für Personalausgaben des Landes Berlin wesentlich zu verbessern. Mit diesem Verfahren wird der Datenschutz bei der Verarbeitung personenbezogener Daten optimal gewährleistet.

Bei der einzusetzenden Software handelt es sich um eine auf die Berliner Situation angepasste Standardsoftware, die vom Land Rheinland-Pfalz entwickelt wurde und dort, wie auch in den Bundesländern Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen, bereits erfolgreich verwendet wird. Die Steuerung der Geschäftsprozesse obliegt der Senatsverwaltung für Finanzen.

Das Konzept wird jetzt dem Rat der Bürgermeister zur Stellungnahme zugeleitet.

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