Wowereit begrüßt Kardinal Ravasi: „Dialog der Religionen in einer Stadt wie Berlin von besonderer Bedeutung“ - Veranstaltungsreihe „Vorhof der Völker“ am Dienstag im Berliner Rathaus

Pressemitteilung vom 21.11.2013

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, begrüßt am Dienstag, 26. November 2013 um 13.45 Uhr Gianfranco Kardinal Ravasi, Präsident des Päpstlichen Rates für Kultur, der sich im Arbeitszimmer in das Gästebuch der Stadt Berlin eintragen wird (Bild-Termin) . Nach einem Gespräch im Amtszimmer findet um 14.15 Uhr in Raum 319 des Berliner Rathauses ein Pressegespräch mit dem Regierenden Bürgermeister, Kardinal Ravasi, dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Dr. Robert Zollitsch, und dem Erzbischof von Berlin, Rainer Maria Kardinal Woelki, statt (Wort-Bild-Termin) .

Anlass des Besuchs von Kardinal Ravasi ist die Veranstaltungsreihe „Vorhof der Völker“, die um 15 Uhr im Festsaal des Berliner Rathauses eröffnet wird (Wort-Bild-Termin) . Ziel dieses Dialogs von Menschen mit und ohne Religionszugehörigkeit ist es, Gläubige und Nichtgläubige über das Thema der menschlichen Existenz miteinander ins Gespräch zu bringen.

Wowereit: „Die Bedeutung des interreligiösen Dialogs in einer Stadt wie Berlin ist hoch. Menschen aus aller Welt, mit und ohne Glaubenshintergrund, leben hier friedlich miteinander. Ich freue mich, dass auf Initiative des Vatikans eine weitere Gelegenheit zum Austausch entstanden ist. Nach der ‚Langen Nacht der Religionen‘ und dem ‚Berliner Dialog der Religionen‘ wird damit in einem neuen Forum die Suche nach Gemeinsamkeiten für Fragen des Zusammenlebens im Berliner Alltag gefördert.“

Zollitsch: „Mit ihren ganz eigenen und unterschiedlichen Erfahrungen von Freiheit ist die deutsche Hauptstadt ein inspirierender Ort, um über den Charakter menschlicher und gesellschaftlicher Freiheit, ihre Voraussetzungen, Gefährdungen und Wurzeln in fairem Austausch der Ansichten zu debattieren.“

Woelki: „Der Vorhof der Völker hat schon an vielen Orten stattgefunden. Für mich ist Berlin, insbesondere das Berliner Rathaus, der ideale Ort für den Dialog zwischen Gläubigen und Nicht-Gläubigen. Ich freue mich auf hochkarätig besetzte Veranstaltungen und einen Dialog auf Augenhöhe. Ich danke dem Regierenden Bürgermeister, der das Berliner Rathaus dafür zur Verfügung gestellt hat, ich danke Kardinal Ravasi und dem päpstlichen Kulturrat für die Entscheidung für Berlin, und Erzbischof Zollitsch, dass die Deutsche Bischofskonferenz den Vorhof der Völker in Berlin mitträgt.“ Hinweis an die Medien: Um eine Anmeldung unter presse-information@senatskanzlei.berlin.de bis zum 25. November 2013, 12 Uhr wird gebeten.

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