Beteiligungsbericht des Landes: Berliner Beteiligungsunternehmen auch 2011 mit positivem Ergebnis

Pressemitteilung vom 12.11.2013

Aus der Sitzung des Senats von Berlin am 12. November 2013:

Die Beteiligungsunternehmen des Landes Berlin haben das Jahr 2011 mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen. Der Saldo aus den Gewinnen und Verlusten aller Unternehmen lag nach den testierten Jahresergebnissen mit 223 Mio. € deutlich im Plus. Das geht aus dem Beteiligungsbericht des Landes für das Jahr 2011 hervor, den der Senat heute auf Vorlage von Finanzsenator Dr. Ulrich Nußbaum beschlossen hat.

Am 31.Dezember 2011 war das Land an 46 Unternehmen privaten Rechts und acht Anstalten öffentlichen Rechts unmittelbar beteiligt, davon an 38 Gesellschaften mehrheitlich. Im Jahr 2011 haben insgesamt 39 Landesbeteiligungen mit positiven Jahresergebnissen abgeschlossen, sieben Unternehmen hatten ein ausgeglichenes Ergebnis (2010: sieben) und acht Beteiligungen (2010: zehn) wiesen negative Zahlen aus.

Das Jahresergebnis des aktuellen Portfolios der Berliner Beteiligungsunternehmen 2011 stellt sich wie in den Vorjahren stabil positiv dar. Gleichzeitig stiegen gegenüber 2010 die Investitionen absolut um 118 Mio. € auf insgesamt knapp 1,75 Milliarden €. Diese Daten unterstreichen die Stellung der Beteiligungsunternehmen als Aktivposten des Landes Berlin.

Entsprechend dem am 1. Mai 2011 in Kraft getretenen Zweiten Vergütungs- und Transparenzgesetz werden die Bezüge der Mitglieder der Unternehmensleitungen im Bericht nunmehr detaillierter aufgegliedert; erstmals werden die Bezüge der Mitglieder der Aufsichtsorgane veröffentlicht. Damit erweitert sich der Informationsgehalt des Beteiligungsberichts nochmals erheblich. Aus datenschutzrechtlichen Gründen erfolgt eine Veröffentlichung allerdings nur, soweit die Zustimmung des jeweiligen Mitglieds des Geschäftsführungsorgans bzw. des gesamten Aufsichtsgremiums vorliegt. Erneut wird mit diesem Beteiligungsbericht eine Zusammenfassung der geschlechterbezogenen Besetzung der Mandate Berlins in den Aufsichtsgremien vorgelegt sowie die Besetzung der Geschäftsleitungspositionen geschlechtsbezogen aufgeschlüsselt. Bei den Mandatsbesetzungen liegt der Anteil von Frauen bei 37,1% (Stichtag 30. Juni 2012), steigerte sich allerdings zum Stichtag 30. Juni 2013 auf den bisherigen Höchststand von 42,9%, während sich die Quote der Frauen in den Geschäftsführungen und Vorständen innerhalb eines Jahres von 11,7 auf 15,0% erhöht hat.

Der Bericht wird dem Abgeordnetenhaus zur Kenntnisnahme zugeleitet.

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