Evaluationsbericht zur Umsetzung des Konzepts für die Einführung einer zentralen Familienkasse

Pressemitteilung vom 11.12.2012

Aus der Sitzung des Senats am 11. Dezember 2012:

Der Senat will Ende nächsten Jahres darüber entscheiden, ob eine weitere Konzentration in einer einzigen Landesfamilienkasse für alle Behörden zweckmäßig ist. Des Weiteren wird die Einführung eines die Aufgaben der Landesfamilienkassen unterstützenden IT-Fachverfahrens geprüft. Das geht aus dem von Innen- und Sportsenator Frank Henkel vorgelegten Evaluationsbericht zur Umsetzung des Konzepts für die Einführung einer zentralen Familienkasse im Land Berlin hervor, den der Senat zur Kenntnis genommen hat.

Mit dem ursprünglichen Senatskonzept zur stärkeren Bündelung der Kindergeldangelegenheiten aus 2008 wurde verbindlich vereinbart, die Aufgaben der dezentralen Familienkassen der Berliner Verwaltung zunächst in vier Behörden zu bündeln. Dabei handelt es sich um das Landesverwaltungsamt, den Polizeipräsidenten von Berlin, die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft sowie das Bezirksamt Treptow-Köpenick.

Nach dem organisatorischen Abschluss dieser Aufgabenbündelung wurde nun geprüft, inwieweit unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit die gesetzten Ziele erreicht werden konnten.

Mit dem Evaluationsbericht über die Landesfamilienkassen liegt auch ein weiterer Baustein zur sukzessiven Umsetzung der Shared-Service-Konzeption im Land Berlin vor. Er ist eng verknüpft mit dem Ziel des Senats, „die Verwaltung der Verwaltung zu begrenzen“. Die Vorlage wird nun dem Rat der Bürgermeister zur Kenntnisnahme zugeleitet.

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