Berliner Dialog der Religionen – Wowereit: Unsere Stadt steht für religiöse Vielfalt

Pressemitteilung vom 22.08.2012

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, betonte anlässlich der Jahresveranstaltung des „Berliner Dialogs der Religionen“ die Bedeutung der interreligiösen Verständigung für eine Einwanderungsstadt wie Berlin.

Wowereit in seiner Begrüßungsrede: „Viele haben die Einladung zum Gespräch und zur Begegnung angenommen. Viele haben sich dafür engagiert und diesen Dialog mit Leben erfüllt.“ Die Aufgabe der Politik, so Wowereit weiter, bestehe einerseits darin, die Rechte des Einzelnen ebenso zu schützen wie das Grundrecht auf Religionsfreiheit. Andererseits obliege dem Staat der Schutz religiöser Vielfalt. Drohbriefe und Anschläge vor allem gegen jüdische und muslimische Einrichtungen seien nicht hinnehmbar: „Wir sind gefordert, Gesicht zu zeigen – jeder einzelne von uns im Alltag, aber auch die Medien, die viel für eine demokratische Kultur des Miteinander tun können.“

Kulturstaatsekretär André Schmitz würdigte den Dialog der Religionen als wichtiges Instrument für „die Suche nach Gemeinsamkeiten für Fragen des Zusammenlebens im Berliner Stadtalltag“ und dankte allen Beteiligten für ihr großes Engagement. Insbesondere die am 1. September 2012 erstmals stattfindende „Lange Nacht der Religionen“ sei „ein großartiges Angebot an die Berlinerinnen und Berliner zum wechselseitigen Kennenlernen und zur Verständigung“.

Im Rahmen der „Langen Nacht der Religionen“ werden zahlreiche Kirchen- und Religionsgemeinschaften am 1. September 2012 ab 18.00 Uhr bis in die Nacht ihre Räumlichkeiten für Besucher öffnen und sich mit einem facettenreichen Programm präsentieren. Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters. Weitere Informationen unter http://www.langenachtderreligionen.de.

Der „Berliner Dialog der Religionen“ bringt seit Januar 2011 Religionsgemeinschaften und Initiativen des interreligiösen Dialogs an einen Tisch, um für eine auf Verständigung und Toleranz basierende Politik zu werben. An den Konferenzen und Workshops nehmen regelmäßig Vertreter aus 60 unterschiedlichen Religionsgemeinschaften und gut 50 Vereinen und Initiativen teil.

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