Stabilisierung und Verbesserung des Sozialgefüges der Großsiedlungen im Sozialen Wohnungsbau wird fortgeführt

Pressemitteilung vom 22.11.2011

Aus der Sitzung des Senats am 22. November 2011:

Der Senat hat heute eine Vorlage von Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer zur Kenntnis genommen, das bis zum 31. Dezember 2011 befristete bisherige „Maßnahmenprogramm zur Sicherung und Verbesserung des Sozialgefüges im Bestand der Großsiedlungen des Sozialen Wohnungsbaus“ bis zum 31. Dezember 2013 weiterzuführen. Die Vorlage wird vor Beschlussfassung dem Rat der Bürgermeister zur Stellungnahme zugeleitet.

Ziel dieses Maßnahmenprogramms ist es, das Sozialgefüge im Sozialwohnungsbestand der Großsiedlungen durch Förderung von Bleibe- und Zuzugsanreizen zu verbessern.
Hierzu wird in insgesamt 15 Großsiedlungen bei der Vermietung von Sozialwohnungen auf die Vorlage eines Wohnberechtigungsscheines verzichtet, d. h. auch Haushalte mit Einkommen, die über den Einkommensgrenzen des Sozialen Wohnungsbaus liegen, können diese Wohnungen beziehen. Parallel zum Maßnahmenprogramm werden zudem in diversen Großsiedlungen im Rahmen des Quartiersmanagements im Programm „Soziale Stadt“ Maßnahmen und Projekte zur Sicherung des sozialen Zusammenhalts, zur Stärkung der Integration und zur Verbesserung des Bildungsniveaus durchgeführt.

Betroffen von den weiteren Stützungsmaßnahmen sind ab 1. Januar 2012 rund 33.400 Sozialwohnungen in den folgenden Großsiedlungen (jeweilige Zahl der Sozialwohnungen in Klammern):

• im Bezirk Tempelhof-Schöneberg
- Wohnen am Kleistpark/„Sozialpalast“ bzw. „Pallasseum“ (514)
- Bülowstraße (2.215)
- Terrassen Schöneberg (563)
- Tirschenreuther Ring (4.795)

• im Bezirk Mitte
- Heinrich-Zille-Siedlung (1.236)
- Brunnenstraße (4.301)
- Ackerstraße (1.755)

• im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg
- Wassertorplatz (2.715)
- Mariannenplatz (1.034)
- Mehringplatz (1.343)
- Werner-Düttmann-Platz (741)

• im Bezirk Neukölln
- Rollbergsiedlung (1.955)
- Sonnenallee (2.157)
- Buckower Damm (2.439)

• im Bezirk Spandau
- Heerstraße (5.660)

Um transparent zu machen, für welche Wohnungen die Regelung gilt, werden die entsprechenden jeweiligen Wohnhäuser mit Straßennamen und Hausnummer voraussichtlich im Amtsblatt veröffentlicht.
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