Zum Gedenken an die Opfer der Mauer: Wowereit ruft zur Teilnahme an der Schweigeminute auf

Pressemitteilung vom 11.08.2011

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, hat die Berlinerinnen und Berliner dazu aufgerufen, sich am Sonnabend mittags um 12 Uhr an der Schweigeminute zu beteiligen, die anlässlich des fünfzigsten Jahrestages des Mauerbaus abgehalten wird.

Wowereit: „Dies ist nicht nur eine würdige Geste, um an die jahrzehntelange Teilung Berlins und an die Opfer der Mauer zu erinnern, an eine Zeit, in der Familien und Freundeskreise zerrissen wurden, sondern auch ein Zeichen für Demokratie und Freiheit. Hier in Berlin zeigt sich ihr Wert in besonders anschaulicher Weise.“ Aus diesem Grund rief er dazu auf, dass über die Grenzen der Stadt mit einer Minute des Gedenkens an die dunkle Zeit der Teilung zu erinnern.

Wowereit weiter: “Gerade in einer Zeit, in der die ostdeutsche Diktatur von manchen verharmlost wird, muss ein Zeichen gegen das Verdrängen und Vergessen gesetzt werden. Insgesamt war die DDR ein Unrechtsstaat. Und daran gibt es nichts zu rütteln. Die Geschehnisse an der Mauer mahnen gerade auch die Nachgeborenen, sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen.”

Während der Schweigeminute werden Busse und Bahnen für eine Minute stoppen, Kirchenglocken läuten und Menschen innehalten.

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