Wowereit: Kein Raum für falsche Nostalgie – Berliner Mauer Symbol menschenverachtenden politischen Handelns einer Diktatur

Pressemitteilung vom 04.08.2011

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, erklärt zur aktuellen Diskussion aus Anlass des 50. Jahrestags des Baues der Berliner Mauer: „Die Mauer war und ist ein Symbol menschenverachtender, diktatorischer Politik. Sie hat Leid über Millionen gebracht, und sie war buchstäblich ein Einschnitt in die Stadtgeschichte. Die überwiegende Mehrheit der Menschen ist nach wie vor der Meinung, dass der Bau der Mauer ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit gewesen ist. Leider gibt es aber auch in der heutigen Gesellschaft immer noch Leute, die aus der Vergangenheit nichts gelernt haben.“

Weiter sagte Wowereit: „Deshalb bleibt das Thema Mauer auch in Zukunft Herausforderung und Aufgabe zugleich bei der Aufarbeitung der Geschichte. Wir werden mit der Erweiterung der Gedenkstätte an der Bernauer Straße in der nächsten Woche einen weiteren wichtigen Beitrag leisten für angemessenes Gedenken und Erinnerungsarbeit insbesondere im Hinblick auf die nachwachsenden Generationen. Ganz klar muss sein, dass es im Hinblick auf die Mauer und ihre Erbauer keinen Raum für Nostalgie oder gar Verständnis gibt – und sei es auch nur im verklärenden Rückblick.“

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