Wowereit zum 67. Jahrestag des 20. Juli 1944: Widerstand mahnt, Gesicht zu zeigen gegen Rassismus, Diskriminierung und Gewalt

Pressemitteilung vom 20.07.2011

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, erklärt aus Anlass des 67. Jahrestags des Attentats auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944:

„Männer und Frauen haben ihr Leben eingesetzt, um die nationalsozialistische Gewaltherrschaft zu stürzen. Sie alle hatten eine große Gemeinsamkeit: Sie liegt in einem ausgeprägten Bewusstsein für die persönliche Verantwortung gegenüber dem eigenen Land. Alle, die zum Widerstand gehörten, haben ihre Handlungsspielräume genutzt. Sie haben auf ihr Gewissen gehört, statt Befehlen zu gehorchen.“

Diese Menschen, sagte Wowereit weiter, seien auch unter heutigen freiheitlichen Verhältnisse Vorbilder. Der Regierende Bürgermeister: „Ihr Verhalten und ihr Opfer nimmt uns in die Pflicht, Gesicht zu zeigen gegen Rassismus, Diskriminierung und Gewalt, wo immer wir ihnen begegnen. Freiheit und Demokratie bedürfen der Verteidigung durch jeden einzelnen von uns. Das ist die Mahnung der Männer und Frauen des Widerstands.“

Der Regierende Bürgermeister von Berlin nimmt heute an der Gedenkveranstaltungen im Ehrenhof des Bendlerblocks (12 Uhr, Stauffenbergstraße 13-14, 10785 Berlin) und in der Gedenkstätte Plötzensee (16 Uhr, Hüttigpfad, 13627 Berlin) teil. Bei beiden Wort-Bild-Terminen war eine Akkreditierung beim Presse- und Informationsamt der Bundesregierung erforderlich. p(. – - – - -