Dienstleistungsdatenbank Berlin: So wird das Wissen über das Leistungsangebot der Verwaltung im Internet übersichtlicher

Pressemitteilung vom 07.07.2011

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Von A wie „Abmeldung einer Wohnung“ bis Z wie „Zweitwohnsteuer – Festsetzung“: Das alles finden Bürgerinnen und Bürger, die im Internet im Berliner Landesportal Berlin.de unterwegs sind, in der neuen Dienstleistungsdatenbank Berlin. Wer reinklicken will, der wird unter der Adresse http://www.berlin.de/verwaltungsfuehrer/dienstleistung fündig.

Verwaltung versteht sich in erster Linie als Dienstleister für die Bürgerinnen und Bürger, die genau das beim Staat nachfragen: Dienstleistungen. Nichts liegt deshalb näher, als das, was Verwaltung anbietet, nach den einzelnen Dienstleistungen zu ordnen. Das leistet der alphabetische Link-Katalog, der den Namen „Dienstleistungsdatenbank Berlin“ trägt. Beim derzeit noch nicht beendeten Aufbau dieser Datenbank spielt die Landesredaktion Berlin.de im Presse- und Informationsamt des Landes Berlin in der Senatskanzlei eine wichtige Rolle. Unter ihrer Federführung hat eine verwaltungs- und fachübergreifende Projektgruppe diese Datenbank entwickelt.

Für den Bürger, der ein konkretes Problem lösen will, verbergen sich hinter den einzelnen Stichwörtern Links, unter denen er alle weiteren Informationen zur nachgefragten Dienstleistung bekommt wie z.B. die notwendigen Unterlagen, die Gebühren oder die zuständigen Behörden.

Um die Übersichtlichkeit zu gewährleisten, werden für den Katalog einheitliche Begriffe (Nomenklatur) und eine einheitliche Ordnung (Systematik) benutzt. Diese übergeordneten Regeln gelten nicht nur innerhalb der Berliner Verwaltung, sondern sogar in der Europäischen Union. Sinn dieser allgemein geltenden Ordnungsprinzipien ist es, dass auf die Berliner Datenbankinhalte auch Projekte wie der bundesweite Behördenfinder, die „Gemeinsame Anlaufstelle“ und vor allem die bundeseinheitliche Behörden-Service-Nummer „115“ zugreifen können und vor allem fündig werden. Zugrunde liegt diesem „Wissensmanagement“ die „Europäische Dienstleistungsrichtlinie“.

Der Aufbau der Datenbank vollzieht sich dezentral. Im Klartext: Es gibt keine Zentrale, die Inhalte einstellt, sondern es sind die Verwaltungsbereiche selber, die ihre Angebote an die Bürgerinnen und Bürger, also ihre einzelnen Dienstleistungen und deren detaillierte Beschreibungen, in ihrer eigenen Verantwortung in die Datenbank einstellen. Binnen weniger Tage ist der Katalog der Dienstleistungsdatenbank bereits auf mehr als 130 Dienstleistungsbeschreibungen angewachsen. Hier wird auch erkennbar: Der Aufbau der Datenbank vollzieht sich in einem Prozess über längere Zeit.

Damit auch die einzelnen Leistungsbeschreibungen vereinheitlicht ins Internet kommen, werden sie auf Grundlage des bundesweit anerkannten „Leistungskatalogs“ verschlüsselt und dann auch vernetzt. Dadurch stehen die Beschreibungen auch anderen Bundesländern zur Nutzung zur Verfügung.

Ziel des mit der Erstellung der Dienstleistungsdatenbank verbundenen Verfahrens ist es, die Ressourcen der Berliner Verwaltung auf allen Ebenen besser auszunutzen und insbesondere die Darstellung des Leistungsangebots der Berliner Verwaltung für Bürgerinnen und Bürger, aber auch für Wirtschaft und Unternehmen nachhaltig zu verbessern. Als nächste Erweiterungsstufen sind die Einbindung in das von den Beschäftigten des Landesdienstes genutzte Intranet und Angebote in Fremdsprachen geplant.

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