Wowereit beim Kongress kommunaler Wohnungsunternehmen: „Kanzlerin muss Kürzung der Städtebauförderung zurücknehmen“

Pressemitteilung vom 28.06.2011

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29. Juni, 05.00 Uhr
(frei für Mittwoch-Ausgaben)

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, spricht am Mittwoch, 29. Juni 2011, um 12.30 Uhr, ein Grußwort auf dem GdW-Kongress der kommunalen und öffentlichen Wohnungsunternehmen im Radialsystem (Holzmarkstraße 33, 10243 Berlin – Wort-Bild-Termin).

Wowereit sagte vorab: „Kommunale Wohnungsunternehmen haben nach wie vor eine zentrale Bedeutung, und in Zukunft wird sie noch zunehmen, weil diese Unternehmen wichtige Träger des Neubaus kostengünstiger Wohnungen sein werden. Ihre Rolle ist aber vor allem von entscheidender sozialer Bedeutung, denn sie bieten nicht nur preiswerten Wohnraum besonders für Familien, sondern sie sind wichtige Faktoren, die die soziale Stadt zusammenhalten, indem sie dem sozialen Auseinanderdriften der Quartier entgegenwirken.“

Der Regierende Bürgermeister kritisierte ferner, dass die Unions-geführte Bundesregierung nach wie vor an der Kürzung der Städtebauförderung festhalte: „Auch hier ist wie in der Atompolitik ein Umdenken der Bundeskanzlerin geboten. Länder und Kommunen können die Probleme der Stadtquartiere nicht allein auf eigene Rechnung bewältigen. Die Mittel für die Städtebauförderung müssen deswegen möglichst kurzfristig mindestens auf das bisherige Niveau zurückgeführt werden. Den Menschen in den Kiezen brennen die Probleme auf den Nägeln.“

Auf der Veranstaltung des GdW Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. in Berlin sind rund 740 Vertreterinnen und Vertreter kommunaler und öffentlicher Wohnungsunternehmen anwesend. Der Verband repräsentiert 3000 Unternehmen, die rund sechs Millionen Wohnungen mit rund 13 Millionen Mieterinnen und Mietern bewirtschaften, das sind fast 30 Prozent aller Mietwohnungen in Deutschland.“

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