Neuordnung des Berliner Betriebs für Zentrale Gesundheitliche Aufgaben: Veräußerung des Klinischen Labors im Unfallkrankenhaus Berlin

Pressemitteilung vom 21.06.2011

Aus der Sitzung des Senats 21. Juni 2011:

Das Klinische Labor im Unfallkrankenhaus Berlin (ukb) wird an den Träger des Krankenhauses, den Verein für Berufsgenossenschaftliche Heilbehandlung Berlin e.V., veräußert. Damit wird der entsprechende Fachbereich des Berliner Betriebs für Zentrale Gesundheitliche Aufgaben (BBGes) zum 1. Juli 2011 aufgelöst. Das hat der Senat heute auf Vorlage der Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz, Katrin Lompscher, beschlossen.

Senatorin Lompscher: „Die Veräußerung des Klinischen Labors im Unfallkrankenhaus Berlin an den Krankenhausträger ist ein Beitrag zur effizienten Nutzung personeller und apparativer Ressourcen in der gesundheitlichen Krankenhausversorgung. Für die Beschäftigten des Landes Berlin im Unfallkrankenhaus ändert sich dadurch nichts.“

Das ukb-Labor ist seit 1997 als Fachbereich dem BBGes angegliedert. Das Unfallkrankenhaus Berlin wurde am 3. September 1997 in gemeinsamer Trägerschaft des Landes Berlin und der gewerblichen Berufsgenossenschaften eröffnet. Seit dem 1. Juli 2003 hat sich das Land Berlin aus der gemeinsamen Trägerschaft des ukb zurückgezogen. Seitdem ist der Verein für Berufsgenossenschaftliche Heilbehandlung Berlin e.V. alleiniger Träger.

Die Veräußerung des Klinischen Labors im Unfallkrankenhaus Berlin ist ein weiterer Schritt zur Neuorganisation der Aufgaben des BBGes. Der Geschäftsbereich I des Berliner Betriebs für Zentrale Gesundheitliche Aufgaben (BBGes), das Institut für Lebensmittel, Arzneimittel und Tierseuchen (ILAT), wurde bereits mit dem Gesetz zum Staatsvertrag zwischen dem Land Berlin und dem Land Brandenburg über die Errichtung eines Landeslabors Berlin-Brandenburg zum 1. Januar 2009 in das Landeslabor Berlin-Brandenburg überführt. Der Geschäftsbereich II des BBGes blieb erhalten und wird zum 1. Januar 2012 aufgelöst. Die drei Institute des BBGes sollen in die Charité integriert werden.

Weitere Informationen dazu finden Sie im Internet unter
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