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Senat konzentriert EFRE-Fördermittel auf wachstumsstarke Zukunftsfelder – Förderangebot an Berliner Wirtschaft ausgebaut

Pressemitteilung vom 12.04.2011

Aus der Sitzung des Senats am 12. April 2011:

Mittel des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) sollen künftig stärker auf die technologischen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Wachstumschancen und Zukunftsfelder der Region konzentriert werden. Das hat der Senat in seiner heutigen Sitzung auf Vorlage des Senators für Wirtschaft, Technologie und Frauen, Harald Wolf, beschlossen. Die Programmplanungen für die EFRE-Förderung im Land Berlin wurden angepasst, um die Fördermittel umzuschichten.

Trotz Wirtschafts- und Finanzkrise besteht eine ungeminderte Nachfrage nach Fördermitteln im Bereich der Forschungs- und Innovationsförderung. Sie soll genutzt werden, um weitere Impulse für das Wachstum und die Wettbewerbsfähigkeit Berlins zu entwickeln. Ein nachhaltiger Strukturwandel soll so unterstützt werden.

Mit der Änderung werden zudem neue Spielräume zur Stärkung der Kreativwirtschaft und des Wirtschaftsfaktors Kultur eröffnet. Der Senat verfolgt damit das Ziel, die touristische Anziehungskraft Berlins und die internationale Ausstrahlung der Stadt als „creative metropole“ zu erhöhen.

Außerdem baut der Senat sein Förderangebot an die Berliner Wirtschaft aus. Als dritte Säule der Wirtschaftsförderung werden mit Unterstützung der EU-Mittel – neben den bereits bestehenden Investitionszuschüssen und den Finanzierungsangeboten in Form von Darlehen und Beteiligungen – Bürgschaften erteilt. Damit soll die mittelständische Wirtschaft bei der Aufnahme von Fremdkapital für Investitionen unterstützt werden.

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