Wowereit verleiht Berliner Wissenschaftspreis 2010 an Europas einflussreichste Theaterwissenschaftlerin

Pressemitteilung vom 07.01.2011

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Berliner Wissenschaftspreis 2010 wird der Theaterwissenschaftlerin Prof. Dr. Dr. h. c. Erika Fischer-Lichte für herausragende wissenschaftliche Leistungen verliehen. Den Nachwuchspreis des Regierenden Bürgermeisters 2010 erhält die Experimentalpsychologin Dr. Marianne Maertens. Beiden Wissenschaftlerinnen überreicht der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit die Preise am Montag, 10. Januar 2011, um 20.00 Uhr. Die Verleihung findet im Rahmen der Finissage der Ausstellung „Weltwissen“ und der Abschlussveranstaltung zum Wissenschaftsjahr 2010 im Martin-Gropius-Bau statt . Wowereit: „Ich freue mich, dass ich zum ersten Mal eine Kulturwissenschaftlerin mit dem Berliner Wissenschaftspreis auszeichnen kann. Prof. Dr. Erika Fischer-Lichte gehört zu den einflussreichsten Theaterwissenschaftlerinnen Europas. Sie und Dr. Marianne Maertens, Preisträgerin des Nachwuchspreises, unterstreichen mit ihren wissenschaftlichen Leistungen Berlins Rang als internationale Wissenschaftsmetropole.“

Der Wissenschaftspreis 2010, den die Theaterwissenschaftlerin Fischer-Lichte von der Freien Universität Berlin bekommt, ist mit 40.000 € dotiert. Das Preisgeld geht an die Einrichtung, in der sie ihre Leistung erbracht hat. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in Ästhetik und Kunsttheorie, der Geschichte des Theaters sowie der Verflechtung von Theaterkulturen. Fischer-Lichte engagiert sich über die fachwissenschaftliche Arbeit hinaus für den Wissenschaftsstandort Berlin in zahlreichen Wissenschaftsorganisationen, darunter der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem Wissenschaftsrat.

Der Nachwuchspreis des Regierenden Bürgermeisters 2010 für die Experimentalpsychologin Maertens (Jahrgang 1979) ist mit 10.000 € dotiert, die an die Wissenschaftlerin gehen. Sie untersucht am Institut für Softwaretechnik und Theoretische Informatik der Technischen Universität Berlin sowie am Bernstein Center for Computational Neuroscience (BCCN) Berlin Diskrepanzen zwischen physikalischer Messung und psychologischer Empfindung. Maertens forscht damit auf einem zukunftsweisenden Feld im Grenzgebiet zwischen Physik, Informatik und Psychologie.

Ziel des Wissenschaftspreises ist es, in Berlin erbrachte hervorragende Leistungen in Wissenschaft und Forschung auszuzeichnen. Der Preis wird seit 2008 verliehen.

Nähere Informationen zum Preis sowie die Namen der bisherigen Preisträger finden Sie auf Berlin.de unter: http://www.berlin.de/rbmskzl/ehrungen/wp.html.

Interessierte Journalisten werden gebeten, sich per E-Mail unter s.kumar@kulturprojekte-berlin.de oder per Fax unter 030/247 49-834 anzumelden.

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