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Spitze in Europa – Herausragende Schulprojekte aus Berlin ausgezeichnet

Pressemitteilung vom 19.06.2009

Die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung teilt mit:

Auch die Kleinsten sind in Berlin ganz groß: Gleich zwei der sechs erfolgreichen Projekte kommen aus Berliner Grundschulen. Die Siegerland-Grundschule und die Konrad-Agahd-Grundschule machen in ihren Beiträgen „A chest full of myth“ und „vom Satz zur Geschichte“ vor, wie erfolgreich auch in der Primarstufe Computer und Internet für die europäische Zusammenarbeit im Unterricht eingesetzt werden können. „My very special wondertree“, das Projekt der Schule am Pappelhof, vereint Förderschulen aus den Niederlanden, England, Polen, Rumänien, Portugal, Belgien und Deutschland.

Auch die beiden Oberschulprojekte „Gesunde Jugend in Spandau und Siedlce“ der Wilhelm-Maybach-Oberschule und „The diary – a multilingual education project of eTwinning“ der Kurt-Tucholsky-Oberschule haben die Expertenjury durch Kreativität und pädagogische Innovation überzeugt. Der Beitrag der Berliner Berufsschule Marcel-Breuer-Schule „LED – learning and teaching furniture design in Europe“ besticht durch seine Pionierleistung. Bislang spielte der interkulturelle Lernbereich in der Tischlerausbildung nur eine untergeordnete Rolle. Gemeinsam mit den Partnerschulen aus Ungarn, Polen und der Slowakei haben die Berufsschüler acht Lernmodule im Bereich Möbeldesign entwickelt.

Bildungssenator Zöllner zeigt sich von der Leistung der Berliner Schulen beeindruckt: „Der Erfolg dieser Schulen zeigt, dass unsere Schülerinnen und Schüler und ihre Lehrerinnen und Lehrer sowohl in Europa, als auch in der Informationsgesellschaft angekommen sind. Die Erfahrung im europäischen Raum ganz konkret mit Menschen anderer Länder in Kontakt zu kommen, sich zu verständigen, kann durch die Arbeit in den Projekten im Rahmen des Schulalltags kontinuierlich ausgebaut und vertieft werden.“ In Berlin stellt die Aktion „eTwinning“ eines der Leitprojekte des „eEducation Berlin Masterplan“ dar. Die Bedeutung dieser europäischen Aktion habe dazu geführt, so Zöllner, dass auch das kommende Schuljahr wieder zum „eTwinning-Schuljahr“ erklärt werden wird. Zöllner: „Ich möchte mich bei allen Preisträgerinnen und Preisträgern für ihr Engagement bedanken und wünsche der Aktion „eTwinning“ weiterhin viel Erfolg.“

Nikolai Neufert, der verantwortliche Oberschulrat in der Berliner Senatsverwaltung für die Aktion „eTwinning“ und den Masterplan, freut sich mit den Akteuren, die in diesem Jahr ausgezeichnet werden. „Die Aktion „eTwinning“ ist ein multidimensionales Medienprojekt, dass sowohl den europäischen Gedanken, als auch das kollaborative Arbeiten im Unterricht und die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schülern zu vertiefen hilft.“ Der Erfolg dieser Aktion, so Neufert, bedeute einen großen Schritt in Richtung „Berliner Schule 2.0“, wie sie der Masterplan als Ziel intendiert.

Europaweit leisten derzeit über 60.000 Schulen im Rahmen der EU-geförderten Aktion eTwinning innovative Projektarbeit mit digitalen Medien. Mit dem eTwinning-Qualitätssiegel, das einmal pro Jahr verliehen wird, werden herausragende europäische Schulprojekte prämiert. In diesem Jahr werden insgesamt 27 Projekte aus 25 Schulen aus dem gesamten Bundesgebiet ausgezeichnet. Bundesweit haben sich viele Schulen um die begehrte Auszeichnung beworben, die in verschiedenen Altersgruppen für alle Schulformen und Fächer offen ist. Die unabhängige Jury aus Bildungsexperten begutachtete die Bewerbungen nach Kriterien wie pädagogischer Innovation, Nachhaltigkeit und Übertragbarkeit sowie dem kreativen Einsatz digitaler Medien. Schulen ans Netz e. V. ist die Nationale Koordinierungsstelle für die Aktion „eTwinning“ in Deutschland.

Mehr zu den Gewinnern der diesjährigen Qualitätssiegel-Verleihung erfährt man unter www.etwinning.de/praxis/qs/gewinner2009/index.php

Weitere Informationen zum „eEducation Berlin Masterplan“ findet man im Netz unter:
http://www.berlin.de/sen/bildung/schulorganisation/computer_und_medien/

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