Ratschlag für Demokratie beschließt "Respekt-Kampagne"

Pressemitteilung vom 05/07/08

Die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales teilt mit:

Der Ratschlag für Demokratie hat auf seiner heutigen Sitzung eine berlinweite Respekt-Kampagne beschlossen. Die prominenten Mitglieder des Ratschlags aus Kultur, Sport, Medien, Politik und Wirtschaft, von Religionsgemeinschaften sowie Gewerkschaften und Verbänden wollen in ihren Organisationen auf die Menschen zugehen und sie zu respektvollem Miteinander sowie Engagement gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus auffordern.

Darüber hinaus haben die Mitglieder des Ratschlages unter dem Titel “Leben in Berlin” ein Leitbild für Demokratie, Vielfalt und Respekt verabschiedet. Darin ermuntern sie die Berlinerinnen und Berliner, sich aktiv für die Demokratie und eine vielfältige, offene und tolerante Gesellschaft einzusetzen. Die Vielfalt, die Kennzeichen und Markenzeichen Berlins sei, müsse gepflegt und geschützt werden. “Der Ratschlag für Demokratie ruft dazu auf, überall in unserer Stadt Mut und Zivilcourage zu beweisen, um jene zu ächten, die mit rechtsextremem Gedankengut diskriminierende, nationalistische, fremdenfeindliche, rassistische oder antisemitische Haltungen und Handlungen begünstigen”, heißt es in dem Leitbild.

Der Ratschlag für Demokratie hat sich Anfang des Jahres gegründet. Dem Gründerkreis gehören folgende Personen an: Dagmar Reim, Intendantin des Rundfunks Berlin Brandenburg (rbb), René Gurka, Geschäftsführer von Berlin Partner, Prof. Klaus Staeck, Präsident der Akademie der Künste, sowie Dr. Heidi Knake-Werner, Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales. Die Initiative zum Ratschlag kam ursprünglich vom Berliner Senat, der Mittel für die organisatorische Absicherung bereitstellt.

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