SOZIALSENATORIN ZEICHNET DEN GESCHÄFTSFÜHRER DES HUMANISTISCHEN VERBANDES AUS

Pressemitteilung vom 19.09.2003

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz teilt mit:

Am Montag verleiht Sozialsenatorin Dr. Heidi Knake-Werner an Manfred Isemeyer für seine besonderen Verdienste für das Gemeinwohl den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. Seit 20 Jahren ist Manfred Isemeyer Geschäftsführer des Humanistischen Verbandes Deutschland, Landesverband Berlin. Die Senatorin würdigt in ihrer Laudatio den Ausgezeichneten als einen Menschen, der sich aus humanistischer Überzeugung heraus um andere Menschen bemüht und der in besonderer Weise zum kulturellen Zusammenwachsen Deutschlands beigetragen hat.

„Manfred Isemeyer fördert in außerordentlicher Weise die Freiwilligenarbeit und engagiert sich sehr für die Belange der Ehrenamtlichen. Sein Interesse für soziale Fragen und ehrenamtliche Arbeit bildete sich schon während der Jahre aus, in denen er in der `Sozialistischen Jugend Deutschlands – Die Falken` tätig war. Diese soziale Einstellung hat seinen Studienwunsch und später seinen beruflichen Werdegang geprägt. Seit 1983 ist Manfred Isemeyer Geschäftsführer des Humanistischen Verbandes Deutschland, Landesverband Berlin. Seit zwanzig Jahren hat er damit die Geschichte und die Geschicke der organisierten humanistisch gesinnten Menschen in Berlin mitgeprägt. Seinen Anregungen und Initiativen ist das freiwillige, bürgerschaftliche Engagement von vierhundert Menschen zu verdanken, deren Arbeit zentraler Bestandteil der Arbeit des Humanistischen Verbandes zum Nutzen der Bevölkerung ist. Denn sie betreuen Kranke, Sterbende, Behinderte sowie Kinder und Jugendliche.

Schon immer misst Manfred Isemeyer dem freiwilligen Engagement in der Jugendarbeit besondere Bedeutung bei. Dem 56-Jährigen ist etwas gelungen, was in der heutigen Zeit immer wichtiger wird: Junge Menschen zu motivieren und in ihnen Begeisterung zu wecken. Manfred Isemeyer unterstützte den Aufbau neuer, vom Staat unabhängiger freidenkerischer Organisationen in den neuen Bundesländern. Insbesondere verhalf er der in der DDR verbreiteten Jugendweihe zu einem von demokratischer Kultur geprägten Neuanfang. Die Zahl der jungen Menschen, die an der vom Humanistischen Verband organisierten Jugendweihe teilnehmen, wächst in jedem Jahr.
Manfred Isemeyer versteht das Ehrenamt als eine politische Aufgabe. Denn es geht heute darum, eine Kultur zu schaffen, die sich um eine Synthese zwischen Bürgern, Verbänden und dem Staat bemüht.“

Die Ordenverleihung findet am Montag, dem 22. September 2003, um 16 Uhr im Penthouse am Märkischen Ufer, Wallstraße 61-65 in 10179 Berlin-Mitte statt.

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