BUNDESFORUM ALS BEGEGNUGSORT FÜR BÜRGER UND BESUCHER DES REGIERUNGSVIERTELS FERTIGGESTELLT

Pressemitteilung vom 15.08.2003

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung teilt mit:

Zwischen Kanzleramt und Paul-Löbe-Haus ist nun auch die Freifläche, das Bundesforum, in seinen wesentlichen Teilen fertiggestellt und kann ab 16. August 2003 von der Berliner Bevölkerung und den Gästen der Hauptstadt genutzt werden.

Senator Peter Strieder: „Das Forum ist Teil der öffentlichen Freifläche des Inneren Spreebogens und somit Bindeglied zwischen Spreeraum und Tiergarten. Hier ist ein eigenständiger Ort der Erholung und Begegnung entstanden, der auch für repräsentative Zwecke genutzt werden kann. Durch die unterschiedliche Anordnung von Rasen, Natursteinplatten und Bäumen, vor allem aber durch die Wasserspiele sind ganz verschiedene Räume, Durchblicke und Situationen entstanden. Wir hoffen, dass sich die Berliner, Berlinerinnen und Ihre Gäste an diesem Ort wohlfühlen und ihn als einen „Platz für die Bürger“ annehmen.“

Das geplante Forum sollte nach dem Entwurf der Architekten Axel Schultes und Charlotte Frank ursprünglich ein bebauter Raum im sogenannten Band des Bundes sein. Nach vielen Diskussionen hat man sich jedoch entschieden, hier einen offenen Platz entstehen zulassen.

1996/97 wurde dazu der „Internationale landschaftsplanerische Realisierungs-wettbewerb Spreebogen“ durchgeführt, an dem sich 152 Landschaftsarchitekturbüros beteiligten. Ziel des Wettbewerbs war es, dass sich die hier gebündelten politischen, kulturellen und historischen Funktionen in der Gestaltung der Freiflächen widerspiegeln. Vom Auslober, dem Senat von Berlin mit der Bundesrepublik Deutschland, wurde gewünscht, dass die neu entstehenden Plätze und Parks eigenständige Orte zur Erholung und zur Nutzung für kulturelle und politische Aktionen werden.
Den ersten Preis für diesen bedeutenden Platz im Regierungsviertel hat das Berliner Büro Lützow 7, Garten und Landschaftsarchitekten, Cornelia Müller und Jan Wehberg gewonnen, die in ihren Erläuterungen zur Wettbewerbsarbeit das Forum als Platz der Bürger, ständigen Ort des Treffens, der Kommunikation und Information beschreiben.

Die Gestaltung des Platzes ist geprägt von dichten Baumreihen, die in der Verlängerung der Gebäudeflügel des Kanzleramtes angeordnet sind. Zum Zentrum des Forums löst sich die strenge Form der Baumstellungen auf, und im Zusammenhang mit den lockeren Baumgruppen wird der offene Charakter des Platzes, dessen Schwerpunkt in der Mitte der Anlage liegt, definiert.

Hauptattraktion der beiden noch getrennten Platzhälften sind Wasserspiele in Form von sprühenden Wasserwänden, nachts farbig illuminiert in unterschiedlichen, auf den Gesamtraum abgestimmten Farben. Die Wasserfontänen werden von ca. 8.00 Uhr bis 24.00 Uhr in – insgesamt 37 – Intervallen mit Pausen von jeweils 20 Minuten laufen.

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Petra Reetz
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