ABKOMMEN ZUR DURCHFÜHRUNG VON PRÜFUNGEN FÜR BESTIMMTE BERUFE IM GESUNDHEITSWESEN ERWEITERT

Pressemitteilung vom 18.12.2001

Der Senat hat auf Vorlage der Senatorin für Arbeit, Soziales und Frauen, Gabriele Schöttler, dem Abkommen zur Änderung des Abkommens über die Errichtung und Finanzierung des Instituts für medizinische und pharmazeutische Prüfungsfragen zugestimmt. Der Regierende Bürgermeister wurde ermächtigt, das Abkommen im Rahmen der Ministerpräsidentenkonferenz am 20. Dezember zu unterzeichnen.

Das Institut für medizinische und pharmazeutische Prüfungsfragen in Mainz bereitet bislang bundeseinheitlich die schriftlichen Staatsprüfungen für Mediziner und Pharmazeuten vor. Die Länder hatten Übereinkunft darüber erzielt, dass dem Institut weitere Zuständigkeiten übertragen werden sollen, sobald die rechtlichen Bedingungen dafür geschaffen sind.

Mit dem In-Kraft-Treten des Psychotherapeutengesetzes im Juni 1999 wurden auch in den in diesem Gesetz geregelten Berufen schriftliche Staatsprüfungen erforderlich. Die Länder haben sich darauf geeinigt, das Mainzer Institut für medizinische und pharmazeutische Prüfungsfragen künftig auch an der Durchführung dieser neuen bundeseinheitlichen Prüfungen zu beteiligen. Damit wird das Institut als zentrale Einrichtung für die Erstellung und Auswertung der schriftlichen Prüfungsaufgaben für weitere Berufe im Gesundheitswesen in Anspruch genommen.

Es ist vorgesehen, die Staatsprüfungen ab dem nächsten Jahr durchzuführen. – - -

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Dr. Klaus-Peter Florian
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