MÖGLICHE GEFAHREN DURCH VERZEHR VON ASIATISCHEN GELEEBONBONS

Pressemitteilung vom 21.12.2001

Die Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales und Frauen teilt mit:

Asiatische Geleebonbons enthalten häufig den Zusatzstoff E 425. Dabei handelt es sich um einen Stoff pflanzlicher Herkunft, der auch als „Glucomannan“, „Konjak“, „Konjakgummi“ und „Konuyaku“ bezeichnet wird.

Geleebonbons mit diesem Zusatzstoff können zu ernsten gesundheitlichen Gefahren bis hin zum Erstickungstod führen, wenn sie unzerkaut verschluckt werden. In den USA, in Kanada und Japan ist es nach Angaben der Canadian Food Inspection Agency durch den Verzehr dieser Bonbons zu Todesfällen gekommen. Insbesondere Kinder sind gefährdet, weil sie dazu neigen, Bonbons unzerkaut oder in größeren Stücken zu verschlucken.

Vor diesem Hintergrund sind die Veterinär- und Lebensmittelaufsichtsämter durch die Senatsverwaltung aufgefordert worden, diese Erzeugnisse aus dem Verkehr zu ziehen. Die weichen Geleebonbons sind vor allem in asiatischen Geschäften erhältlich. Den Verbraucherinnen und Verbrauchern, die die Bonbons bereits gekauft haben, wird empfohlen, auf den Verzehr zu verzichten. – - – - -

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Dr. Klaus-Peter Florian
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