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Zusammenarbeit

Arbeitsgruppe im World Café
Bild: Jörg Farys/ dieprojektoren.de für Zebralog

Neue Wege für eine kooperative Stadtentwicklung

Der Rathausblock ist ein besonderer Ort. Im Berliner Koalitionsvertrag für die Legislaturperiode 2016-2021 heißt es:

„Die Koalition beabsichtigt, das Dragoner-Areal in Landeseigentum zu überführen und dort ein Projekt für preisgünstiges Wohnen und Arbeiten (Kleingewerbetreibende und Kreativwirtschaft) in Kooperation zwischen Bezirk, städtischen Wohnungsbaugesellschaften und gemeinwohlorientierten freien Trägern mit umfassender Bürgerbeteiligung umzusetzen.“

Nach dem jahrelangen gemeinsamen Engagement für die Rekommunalisierung des Dragonerareals setzen Stadtregierung und Zivilgesellschaft auf eine intensive Zusammenarbeit. Im Modellprojekt Rathausblock sollen neue Wege einer kooperativen und gemeinwohlorientierten Stadtentwicklung erprobt werden. Im Kooperations- und Beteiligungsprozess wird gemeinsam die Zukunft des Rathausblocks und des Dragonerareals ausgehandelt. Dazu entwickeln die Kooperationspartner*innen leicht zugängliche Beteiligungsangebote für alle in einem Prozess bis 2021.

Geschichte einer besonderen Kooperation

Obentrautstraße und Dragonerareal aus der Luft 2
Bild: Erik-Jan Ouwekerk

Mehringdamm 20, 28 | Obentrautstraße 19/21 | Flur 6 | Flurstück 3152 | Gemarkung Kreuzberg |…

Hinter diesen unspektakulär anmutenden Angaben verbirgt sich einer der umstrittensten Liegenschaftsfälle Berlins der jüngeren Vergangenheit: das sogenannte „Dragonerareal“. Eine 4,7 Hektar große innerstädtische Fläche, die auf eine bewegte Historie zurückblicken kann…

Lesen Sie hier die verschiedenen Perspektiven zum Modellprojekt Rathausblock aus der Sicht der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, des VTR, der WBM, der BIM und des Bezirksamts – die Geschichte einer besonderen Kooperation.

Die Kooperation

Strukturen der Zusammenarbeit
Bild: S.T.E.R.N. GmbH
Für was soll das Modellprojekt Rathausblock stehen und welche Strukturen braucht es, um die Ziele des Projektes zu erreichen? Diese und weitere Fragen werden in der Kooperationsvereinbarung beantwortet. Sie wurde seit Herbst 2018 durch den Gründungsrat diskutiert und vorbereitet. Die Kooperationsvereinbarung schafft die Basis für die zukünftige Zusammenarbeit im Modellprojekt Rathausblock und hält ein gemeinsames Verständnis zu zentralen Punkten des Verfahrens fest.

Gremien

Diskussion in Tischgruppe
Bild: Jörg Farys / Die Projektoren

Wie kann ich mich wo einbringen? Das Forum Rathausblock ist zur Information für alle Bürger*innen da, die öffentlichen AGs arbeiten vertieft zu einzelnen Themen. Der Gründungsrat ist das gemeinsame Steuerungsgremium des Kooperationsprozesses. Wie das alles zusammenhängt? Das lesen Sie hier.

Zivilgesellschaft

Eindruck auf dem Dragonerareal
Bild: S.T.E.R.N. GmbH

Welche Initiativen sind rund um den Rathausblock aktiv? Hier stellen wir sie vor – ebenso wie die ZusammenStelle, eine Organisation aus der Zivilgesellschaft für die Zivilgesellschaft, die die Nachbar*innen und künftigen Nutzer*innen miteinander vernetzen möchte.

Kiezfonds

Dragoner aus der Vogelperspektive
Bild: Erik-Jan Ouwekerk

Viele Menschen haben Ideen für den Rathausblock. Ob Nachbarschaftsfeste, Fassadenbegrünungen oder Veranstaltungen – der Kiezfonds bietet eine Teilfinanzierung für Ihre Projekte. Alle Informationen rund um die Beantragung gibt es hier.

Kiezkasse

ZusammenKüche 1
Bild: ZusammenStelle

Die Kiezkasse ermöglicht Projekte und Aufwände von zivilgesellschaftlichen Akteur*innen zu fördern, die sich ehrenamtlich für die Gemeinwesenarbeit auf dem Dragonerareal engagieren. Wie Ihre Idee oder Arbeit gefördert werden kann? Alle Informationen zur Beantragung gibt es hier.

Kiezraum

Kiezraum
Bild: S.T.E.R.N. GmbH

In einem ehemaligen Autohaus auf dem Dragonerareal ist der Kiezraum untergebracht. Als Ort für die Nachbarschaft und Raum für Stadtteilarbeit wurde er im September 2021 nach umfassender Sanierung eingeweiht.

Kiezgalerie

Kiezgalerie
Bild: Ann-Christine Jansson

Die 16 Plakatwände am Zaun zwischen Adlerhalle und Finanzamt bieten Kommunikationsfläche für Kooperationspartner*innen, Mitgliedern der Arbeitsgruppen, Initiativen, aktiven Bürger*innen, der Nachbarschaft, Gewerbetreibenden und Künstler*innen und der interessierten Öffentlichkeit.