Förderwettbewerb „Visual Effects"

Förderwettbewerb „Visual Effects" der Länder Berlin und Brandenburg 

Die Gewinner im Visual Effects-Wettbewerb stehen fest. Die Preise wurden am 11. Mai 2010 im Rahmen der NEXT10-Konferenz übergeben.

Aus zwölf Projekteinreichungen – Verbund- wie Einzelprojekten – hat die Jury die innovativsten Visual Effects-Projekte der Hauptstadtregion ausgewählt. Die Bandbreite reichte von Stereoskopie- und Spieleprojekten, Echtzeitapplikationen für iPhone/iPad, Virtual Environment Engines bis zu einer Softwareanwendungen für Non-Photorealistic-Rendering.

Gewinner des ersten Preises: Exozet

Den mit 5.000 Euro dotierten ersten Preis gewann die Berlin/Brandenburger Firma Exozet Berlin GmbH/Exozet Effects GmbH für die Virtual Environment Engine mit dem Namen „Aurora 2.0“. Aurora 2.0 ermöglicht visuelle Umgebungen und Wettereffekte bereits am Filmset in Echtzeit zu sehen und zu steuern.

Den mit 3.000 Euro dotierten zweiten Preis sicherte sich das Berliner Unternehmen brainpets für die Entwicklung einer Softwareanwendung für Non-Photorealistic-Rendering.

Den mit 2.000 Euro dotierten dritten Preis gewann Cinemakers Technology für die Entwicklung einer Schlüsseltechnologie mit dem Namen „Daily Animated Fiction“. Sie ermöglicht die Produktion einer „animierten täglichen TV- Serie“.

Der Visual Effects-Wettbewerb wurde im Herbst 2009 von den Ländern – vertreten durch die Landesinitiative Projekt Zukunft sowie das Wirtschaftsministerium Brandenburg und die Zukunftsagentur Brandenburg (ZAB) – ausgerufen. Gesucht wurden Projektvorschläge für innovative Anwendungen, Prototypen und Technologien im Bereich der „Visual Effects“.

Nominiert waren:

  • Brainpets GbR, Berlin mit „aQ-Tree (Non Photorealistic Rendering)”
  • Cinemakers Technology, Potsdam mit „Daily Animated Fiction“
  • EXOZET Effects GmbH, Berlin/ Potsdam mit „Aurora 2.0 - Integrated Virtual Environment Engine“
  • L4 Institut für Digitale Kommunikation, Berlin mit dem Vorhaben „Brave New World Studio“

Der Visual Effects - Wettbewerb ist der zweite Aufruf im Rahmen der Wettbewerbsreihe „Made to Create“ und der erste Wettbewerb, der länderübergreifend in Berlin und Brandenburg gestartet wurde.

Die Förderung der Branchen Medien- und Kreativwirtschaft gehört zu den Hauptzielen der Wirtschaftspolitik der Länder Berlin und Brandenburg.
 

Über den Wettbewerb

Der von den Ländern gemeinsam ausgerufene Wettbewerb soll zur Förderung von Projekten im Bereich „Computer Generated Audiovisual Effects“ in der Hauptstadtregion beitragen, die Entwicklung neuer Anwendungen und Technologien für die Film-, TV-, Kino-, Games- und Eventbranche fördern und deren Nutzung in Unterhaltung und Bildung intensivieren. 

Der Wettbewerb wurde im Herbst 2009 von den Ländern – vertreten durch die Landesinitiative Projekt Zukunft sowie das Wirtschaftsministerium Brandenburg und die ZAB – ausgerufen.
 

Aurora 2.0

Licht, Wetter, Umgebung - exozet erschafft virtuell das passende Setting

Über exozet

Die exozet group besteht aus den drei Units exozet interact, exozet games und exozet effects. Die Schwerpunkte unserer Arbeit liegen in den Bereichen Web- und Mobile-Applikationen, Game Development und Visual Effects. Seit 15 Jahren kombiniert exozet höchste Designansprüche mit fundierten Konzepten und neuen Technologien, um plattformübergreifend Innovationen zu schaffen. Das Unternehmen gehört zu den Top 25 der Internetagenturen in Deutschland und beschäftigt heute 150 Mitarbeiter in Berlin, Potsdam, Wien und Düsseldorf.

Profil Olaf Skrzipczyk

Foto: Olaf SkrzipczykJahrgang: 1960

Studium/Werdegang: Ausbildung zum Kameramann an der Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam, seit 1999 Geschäftsführer der exozet-Unit exozet effects, Dozent in den Fachrichtungen Kamera, Szenografie und Animation an der HFF Potsdam

Beitrag für "Berlin – Made to Create"
Im Förderwettbewerb "Visual Effects" der Länder Berlin und Brandenburg 2010: Präsentation von "Aurora 2.0 - Integrated Virtual Environment Engine". Aurora 2.0 ermöglicht visuelle Effekte bereits während eines Drehs in Echtzeit zu visualisieren und zu steuern. Regisseure, Kameraleute oder VFX-Supervisors können so die späteren virtuellen Umgebungen und Wettereffekte schon am Set realitätsnah begutachten, feinjustieren und bei der Bildgestaltung berücksichtigen.

Platzierung im Wettbewerb Visual Effects

Erster Preis für das innovativste Visual Effects-Projekt.

Was war Ihre Motivation, sich an dem Wettbewerb "Visual Effects" zu beteiligen?
Neben der Möglichkeit, das Projekt der Öffentlichkeit vorzustellen, hat uns der Wettbewerb die Tür zu Förderprogrammen geöffnet. Normalerweise muss eine Förderinstitution das zu fördernde Konzept zuerst positiv bewerten, bevor das Unternehmen überhaupt einen Förderantrag schreiben darf. Wir konnten diesen ersten Schritt überspringen, weil uns gleichzeitig mit dem Preis eine Empfehlung zur Innovationsförderung ausgesprochen wurde.

Welche Auswirkungen hatte die Auszeichnung für Sie und Ihr Projekt?
Ohne Förderung wäre es wohl nicht möglich gewesen, Aurora 2.0 zu realisieren. Innovationen sind immer mit einem gewissen Risiko verbunden, deshalb wäre die Finanzierung über externe Quellen sehr schwierig geworden.

Welche Chancen bieten sich für Kreative  in der Region Berlin?

Berlin zieht mittlerweile Kreative aus aller Welt an. Davon profitiert unsere Branche extrem, weil die Bandbreite an hochqualifizierten potenziellen Mitarbeitern größer wird. Und für die Unit exozet effects ist die Hauptstadtregion der ideale Standort, weil immer mehr große internationale Filmproduktionen nach Berlin kommen. Uns bietet das die Perspektive, in Zukunft mehr internationale Projekte mit unserem VFX-Know-how zu betreuen.

Kontakt
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