Die Landesinitiative Projekt Zukunft ruft im Rahmen des europäischen Projektes „Open Cities“ zur Open Cities App Challenge auf. Dabei geht es um die Entwicklung von Applikationen für Internet und mobile Geräte, die auf offenen Daten basieren und zur Verbesserung des urbanen Lebens beitragen.

Der Wettbewerbsaufruf richtet sich an Entwickler und Organisationen mit innovativen Produkten und Dienstleistungen, die

  • offene Daten nutzen (Open Cities Open Data Plattform, Open Cities Open Sensor Plattform oder jegliche andere Quelle für offene Daten)
  • ein echtes Problem im täglichen Leben städtischer Bürger lösen

Die mobile Anwendung muss auf offenen Daten basieren und zumindest ein funktionierender Prototyp muss bereits vorhanden sein. Die Apps werden anhand folgender Kriterien beurteilt:

  • Qualität der Benutzeroberfläche/ der User Experience
  • Nutzerbedarfsgerechte Lösungen
  • Originalität, Kreativität und Innovation
  • Technische Umsetzbarkeit
  • Wirtschaftliche und finanzielle Nachhaltigkeit
  • Umfang der Nutzung offener Daten

Alle Einreichungen werden auf Übereinstimmung mit den Teilnahmevoraussetzungen/Anforderungen geprüft und anschließend von einem unabhängigen Gremium von Juroren beurteilt. Der Rechtsweg ist hinsichtlich der Entscheidung der Juroren ausgeschlossen.

Die Jury wird vom Projektkonsortium ausgewählt und besteht aus Persönlichkeiten aus Verwaltung, Forschung und Wirtschaft in den beteiligten europäischen Metropolen.

Alle zehn Finalisten erhalten auf einem speziellen Abschluss-Event im Rahmen der Smart Cities Expo Barcelona im November 2012 die Gelegenheit, ihre Entwicklungen vor europäischem Publikum zu präsentieren. Am Ende dieses Events werden drei Gewinner ausgezeichnet: Der erste Gewinner bekommt ein Preisgeld in Höhe von  3.000 Euro, die beiden nachfolgenden Preisträger werden durch die Kanäle des Open Cities Projektes beworben und erhalten so europaweite Aufmerksamkeit.

Weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen und zum Wettbewerbsaufruf (englisch) auf dem Webportal des Open Cities Projektes.